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Stufenweise Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns

Am 28.10.2020 hat das Bundeskabinett die Dritte Verordnung zur Anpassung der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns beschlossen. Danach ist eine Erhöhung des Mindestlohns von derzeit 9,35 Euro brutto pro Zeitstunde in vier Stufen vorgesehen:

  • zum 1.1.2021 auf 9,50 Euro
  • zum 1.7.2021 auf 9,60 Euro
  • zum 1.1.2022 auf 9,82 Euro sowie
  • zum 1.7.2022 auf 10,45 Euro.

Hin­weis: In der Euro­päi­schen Union haben 21 Mit­g­lied­staa­ten Min­dest­löhne per Gesetz fest­ge­legt. Diese rei­chen von 1,87 Euro je Stunde in Bul­ga­rien bis zu 12,38 Euro in Lux­em­burg. Im EU-Ver­g­leich liegt der deut­sche Min­dest­lohn mit aktu­ell 9,50 Euro pro Stunde etwas nie­d­ri­ger als in unse­ren direk­ten Nach­bar­län­dern. In Bel­gien liegt der Min­dest­lohn bei 9,66 Euro, in den Nie­der­lan­den bei 10,14 Euro, in Fran­k­reich bei 10,15 Euro und in Lux­em­burg bei 12,38 Euro. Bei Berück­sich­ti­gung der Kauf­kraft liegt Deut­sch­land aber nach Lux­em­burg, Fran­k­reich und den Nie­der­lan­den auf Rang vier.

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