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Steuerliche Förderung von Elektromobilität

Mit Schreiben vom 26.10.2017 (Az. IV C 5 - S 2334/14/10002-06, BStBl. I 2017, S. 1439) modifiziert das BMF seine bisherigen Verlautbarungen zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität (BMF-Schreiben vom 14.12.2016, BStBl. I 2016, S. 1438).

Aus Bil­lig­keits­grün­den sind vom Arbeit­ge­ber gewährte Vor­teile für das elek­tri­sche Auf­la­den von Elek­tro­fahr­rä­d­ern, die nicht als Kraft­fahr­zeug ein­zu­ord­nen sind (u. a. keine Kenn­zei­chen- und Ver­si­che­rungspf­licht), im Betrieb des Arbeit­ge­bers oder eines ver­bun­de­nen Unter­neh­mens nicht als Arbeits­lohn zu behan­deln. Eine zeit­li­che beschränkte Anwen­dung die­ser Bil­lig­keits­re­ge­lung ist nicht vor­ge­se­hen.

Wei­ter führt das BMF aus, dass keine Beden­ken dage­gen beste­hen, für vom Arbeit­neh­mer getra­gene Kos­ten für Lade­strom zum Auf­la­den sei­nes Dienst­wa­gens (nur Pkw) mit monat­li­chen Pau­scha­len typi­sie­rend zu berück­sich­ti­gen. Besteht eine ander­wei­tige Lade­mög­lich­keit beim Arbeit­ge­ber, kön­nen 20 Euro für Elek­tro­fahr­zeuge und 10 Euro für Hybri­de­lek­tro­fahr­zeuge ange­setzt wer­den. Hält der Arbeit­ge­ber keine Lade­vor­rich­tung vor, erhöht sich die Pau­schale auf 50 Euro für Elek­tro­fahr­zeuge und 25 Euro für Hybri­de­lek­tro­fahr­zeuge. Der jewei­lige monat­li­che Betrag kann auf den für die Pri­vat­nut­zung zu berück­sich­ti­gen­den Nut­zungs­wert des Dienst­wa­gens als selbst getra­gene indi­vi­du­elle Kos­ten des Arbeit­neh­mers ange­rech­net wer­den und min­dert somit den zu ver­steu­ern­den Nut­zungs­wert. Alter­na­tiv dazu kann der Betrag als Aus­la­gen­er­satz nach § 3 Nr. 50 EStG steu­er­f­rei erstat­tet wer­den. Diese Rege­lung gilt beschränkt für den Zei­traum vom 1.1.2017 bis 31.12.2020.

Hin­weis

Lesen Sie hier das voll­stän­dige BMF-Sch­rei­ben vom 26.10.2017.



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