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Steuerberatung

Gutscheine und Geldkarten als Sachbezug

Mit Wirkung seit 01.01.2020 ist gesetzlich explizit geregelt, unter welchen Voraussetzungen Gutscheine und Geldkarten als Sachbezug anzuerkennen sind. Das BMF sieht dazu nun eine Nichtbeanstandungsfrist vor.

Gut­scheine und Geld­kar­ten wer­den dann steu­er­lich als Sach­be­zug aner­kannt, wenn sie aus­sch­ließ­lich zum Bezug von Waren und Dienst­leis­tun­gen berech­tig­ten und die Vor­aus­set­zun­gen des § 2 Abs. 1 Nr. 10 Zah­lungs­di­ens­te­auf­sichts­ge­setz (ZAG) erfül­len. Aus die­sem Geset­zes­ver­weis ist zu schluss­fol­gern, dass die Gut­scheine und Geld­kar­ten aus­sch­ließ­lich im Inland ein­setz­bar sein dür­fen.

Das BMF gibt mit Sch­rei­ben vom 13.04.2021 vor, dass Gut­scheine und Geld­kar­ten, die zwar aus­sch­ließ­lich zum Bezug von Waren und Dienst­leis­tun­gen berech­ti­gen, nicht aber die Kri­te­rien des § 2 Abs. 1 Nr. 10 ZAG erfül­len, noch bis 31.12.2021 als Sach­be­zug aner­kannt wer­den.

Wei­ter führt das BMF im Detail aus, in wel­chen kon­k­re­ten Fäl­len von einem Sach­be­zug bzw. einer Geld­leis­tung aus­zu­ge­hen ist und gibt dazu zahl­rei­che Bei­spiele.

Hin­weis: Qua­li­fi­zie­ren Gut­scheine und Geld­kar­ten als Sach­be­zug, kann hier­auf die 44 Euro-Frei­g­renze ange­wen­det wer­den, sofern sie zusätz­lich zum ohne­hin geschul­de­ten Arbeits­lohn gewährt wer­den.

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