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Steuerberatung

Grenzüberschreitende Steuergestaltungen: Meldepflichten erst später

Ab 1.7.2020 greifen erstmals die auf EU-Recht basierenden Meldepflichten über grenzüberschreitende Steuergestaltungen. Die EU-Kommission schlägt nun jedoch eine Verschiebung um drei Monate vor.

Am 8.5.2020 hat die EU-Kom­mis­sion einen Richt­li­nien­ent­wurf vor­ge­legt, in dem sie die Ver­schie­bung der Mel­de­fris­ten vor­schlägt.

So soll die erst­ma­lige 30-täg­ige Mel­de­frist für Gestal­tun­gen ab dem 1.7.2020 nicht am 1.7.2020, son­dern erst am 1.10.2020 anlau­fen. Mel­depf­lich­tige Trans­ak­tio­nen, bei denen der erste Schritt zwi­schen dem 25.6.2018 und dem 30.6.2020 unter­nom­men wurde, sol­len nicht bis 31.8.2020, son­dern bis 30.11.2020 zu mel­den sein.

Ange­sichts der nicht abseh­ba­ren Ent­wick­lung der Corona-Pan­de­mie soll die EU-Kom­mis­sion dar­über hin­aus ermäch­tigt wer­den, die bei­den vor­ge­nann­ten Fris­ten noch­mals ent­sp­re­chend zu ver­län­gern.

Hin­weis

Der Richt­li­nien­ent­wurf bedarf noch der Zustim­mung und der Umset­zung in den Mit­g­lied­staa­ten.

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