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Steuerberatung

Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus in Kraft getreten

Bereits am 29.11.2018 hatte der Bundestag das Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus beschlossen. Nachdem der Bundesrat dieses Gesetzgebungsverfahren im Dezember 2018 kurzfristig von der Tagesordnung genommen hatte, erteilte er nun doch noch am 28.6.2019 seine Zustimmung.

Am 8.8.2019 wurde das Gesetz im Bun­des­ge­setz­blatt ver­öf­f­ent­licht und ist somit in Kraft get­re­ten. Mit dem Gesetz wird eine Son­der­ab­sch­rei­bung für Miet­woh­nungs­neu­bau (§ 7b EStG) ein­ge­führt. Diese fin­det Anwen­dung auf Neu­bau­ten, für die nach dem 31.8.2018 und vor dem 1.1.2022 ein Bau­an­trag ges­tellt bzw. die erfor­der­li­che Bau­an­zeige getä­tigt wird. Begüns­tigt wer­den Miet­woh­nungs­neu­bau­ten, sofern die Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten nicht mehr als 3.000 Euro pro Quad­r­at­me­ter Wohn­fläche betra­gen und im Jahr der Anschaf­fung/Her­stel­lung und in den fol­gen­den neun Jah­ren der dau­er­haf­ten, ent­gelt­li­chen Über­las­sung zu Wohn­zwe­cken die­nen. 

Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus in Kraft getreten© Thinkstock

Die zusätz­lich zur linea­ren Gebäu­de­ab­sch­rei­bung zu berück­sich­ti­gende Son­der­ab­sch­rei­bung beträgt im Jahr der Anschaf­fung/Her­stel­lung und in den fol­gen­den drei Jah­ren 5 % der Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten des Gebäu­des. Dabei ist aller­dings die Bemes­sungs­grund­lage auf 2.000 Euro pro Quad­r­at­me­ter Wohn­fläche beg­renzt.

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