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Meine Woche als Consulting Analyst

So könnte eine Wo­che als Con­sul­ting Ana­lyst bei Eb­ner Stolz Ma­nage­ment Con­sul­tants aus­se­hen

Consulting Analyst aus Köln

Ei­nes vor­ne­weg: Eine „ty­pi­sche“ Ar­beits­wo­che bei Eb­ner Stolz Ma­nage­ment Con­sul­tants gibt es nicht. Jede Wo­che ist an­ders und war­tet mit neuen Her­aus­for­de­run­gen auf uns – egal, ob in­tern bei der Wei­ter­ent­wick­lung un­se­res Port­fo­lios oder ex­tern beim Kun­den. Ty­pi­sch an die­ser Ar­beits­wo­che ist vor al­lem ei­nes – es wird nicht lang­wei­lig.

„Mon­tag­mor­gen  – los geht’s zum ers­ten Kun­den. Der­zeit be­ra­ten wir ein Un­ter­neh­men aus der Mil­ch­in­dus­trie mit 600 Mio. € Um­satz bei der stra­te­gi­schen Neu­aus­rich­tung. Die An­reise er­folgt mit der Bahn, bei an­de­ren Pro­jek­ten kann es auch der Miet­wa­gen oder das Flug­zeug sein. Beim Kun­den an­ge­kom­men trifft sich das Team im Pro­jektbüro. Wir pla­nen die To-dos für die kom­men­den Tage: Mee­tings und Vor­be­rei­tun­gen für den Work­shop zur Op­ti­mie­rung des Ge­schäfts­mo­dells ge­mein­sam mit der Ge­schäftsführung ste­hen an. Schon als Con­sul­ting Ana­lyst hat man bei uns eine ak­tive Rolle in Kun­den­ge­sprächen. Im Pro­jektbüro wer­den dann die be­reits aus­ge­wer­te­ten Da­ten zu­sam­men­ge­stellt, in eine sinn­volle Ab­folge und Dra­ma­tur­gie ge­bracht so­wie ver­schie­dene Sze­na­rien durch­ge­spielt: Markt­ana­ly­sen, Un­ter­neh­mens­da­ten so­wie die Ent­wick­lun­gen der ein­zel­nen Pro­dukt­seg­mente die­nen hierfür als Hilfs­ma­te­rial. Die Story wird noch ein­mal fi­nal ab­ge­stimmt, wir be­spre­chen we­sent­li­che Abläufe und Re­gie­an­wei­sun­gen, be­vor es mor­gen in den Work­shop geht.

Nach dem ge­mein­sa­men Mit­tag­es­sen geht es wei­ter: Vom Con­sul­ting Ana­lyst bis Prin­ci­pal hat je­der seine ei­ge­nen Auf­ga­ben zu er­le­di­gen.

Der Tag des Work­shops: Der Pro­jekt­lei­ter über­nimmt die Re­gie und führt durch den Tag, er steu­ert da­bei die Kun­den-Ma­na­ger ziel­si­cher an und in­te­griert sie in den Ab­lauf. Es wird en­ga­giert über die ak­tu­elle Markt- und Wett­be­werbs­si­tua­tion so­wie die künf­tige Ziel­aus­rich­tung dis­ku­tiert. Nach dem Work­shop set­zen wir uns im Team zu­sam­men und be­spre­chen die Er­geb­nisse.

Beim ge­mein­sa­men Abend­es­sen tau­schen wir uns wei­ter über die Er­geb­nisse und er­reich­ten Mi­les­to­nes aus – natürlich im­mer ganz dis­kret. In der nächs­ten Wo­che wer­den wir hier wei­ter an­set­zen und kon­krete Maßnah­men mit dem Kun­den er­ar­bei­ten. Die Tage sind wie im Flug ver­gan­gen: Wir ha­ben ei­ni­ges ge­schafft und sind mit dem Kun­den wich­tige Schritte auf dem Weg zu ei­ner neuen Stra­te­gie vor­an­ge­kom­men.

Mitt­woch­mor­gen – es geht zurück ins Büro. Auf dem Weg da­hin wird noch ein Prac­tice-Group-Call durch­geführt. Ne­ben der Pro­jekt­ar­beit en­ga­giert sich je­der Mit­ar­bei­ter in ei­ner Prac­tice Group, die man frei wählt. Eine Prac­tice Group dient dazu, kon­krete Leis­tun­gen ent­lang un­se­res Port­fo­lios zu ent­wi­ckeln. Dazu trei­ben wir In­no­va­tio­nen voran, stel­len den Trans­fer von Know-how si­cher, ent­wi­ckeln be­ste­hende Be­ra­tungs­ansätze wei­ter und er­ar­bei­ten neue. Bei­spiel­weise wird in der Prac­tice Group Ein­kauf und Kos­ten­ma­nage­ment eine ei­gene Auk­ti­ons- und Aus­schrei­bungs­platt­form für un­sere Kun­den ent­wi­ckelt.

Da­nach heißt es, sich ge­dank­lich auf die nächs­ten The­men ein­zu­stim­men: Heute und mor­gen un­terstütze ich ei­nige Kol­le­gen bei der An­fer­ti­gung ei­ner Ak­qui­se­un­ter­lage. Dafür wer­den ge­zielte Re­se­archs an­ge­stoßen, die einen Ein­blick in das kon­krete Markt­um­feld des po­ten­ti­el­len Kun­den ge­ben. Außer­dem muss die Un­ter­lage fer­tig­ge­stellt wer­den, ich un­terstütze bei der Er­stel­lung der Charts. Bis am Don­ners­tag­abend ein An­ge­bot ab­ge­ge­ben wird, ar­bei­ten wir bis zu­letzt am Fein­schliff. In ei­ner Wo­che er­fah­ren wir dann, ob wir den Pitch für uns ent­schei­den konn­ten.

Frei­tag­mor­gen – Im Büro steht eine Schu­lung zum Thema „Six Sigma“ an, ei­ner Me­thode zur Pro­zess­ver­bes­se­rung, bei der ana­ly­ti­sche und sta­tis­ti­sche Ver­fah­ren zum Ein­satz kom­men. Ge­ne­rell durch­lau­fen wir einen um­fang­rei­chen Schu­lungs­plan, von BWL- bis Kom­mu­ni­ka­ti­ons­schu­lun­gen, die un­sere Kom­pe­ten­zen in­di­vi­du­ell fördern. Mit­tags fin­det ein­mal im Quar­tal ein Of­fice Mee­ting statt, bei dem sich alle Mit­ar­bei­ter der Un­ter­neh­mens­be­ra­tung an einem Stand­ort während ei­nes ge­mein­sa­men Mit­tag­es­sens über ak­tu­elle The­men und Pro­jekte aus­tau­schen und neue Kol­le­gen ken­nen­ler­nen. In der Re­gel ist frei­tags Of­fice Day. Dann ist es schön, auch die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen zu se­hen, mit de­nen man ak­tu­ell nicht auf einem Pro­jekt ist. Frei­tags ist in un­se­ren Büros im­mer viel los, und ge­gen Abend fin­det das ein oder an­dere Ki­cker-Match statt.“

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