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Nexia Ebner Stolz

Veröffentlichungen

Die gemeinnützige „Familienstiftung“

- Aufsatz von RA/StB Dr. Jörg Sauer und Lisa Maria Schütz, Ebner Stolz Mönning Bachem, Stuttgart, im Stiftungsmagazin der BW Bank II/2012, S. 14 f. - 

Die beson­dere Attrak­ti­vi­tät einer Stif­tung liegt in der Mög­lich­keit, ein vor­han­de­nes Ver­mö­gen dau­er­haft genau defi­nier­ba­ren Zwe­cken zu wid­men. Auch wenn diese Zwe­cke mehr­heit­lich phil­an­thro­pi­scher Natur sind, ist es nur ver­ständ­lich, dass poten­ti­elle Stif­ter auch die eige­nen Ange­hö­ri­gen abge­si­chert wis­sen möch­ten. Abhän­gig davon, wie aus­ge­prägt die Unter­stüt­zung der Ange­hö­ri­gen sein soll, ist zwi­schen einer Fami­li­en­s­tif­tung und einer gemein­nüt­zi­gen Stif­tung zu wäh­len. Gegen die Wahl einer Fami­li­en­s­tif­tung spricht dabei, dass diese neben der Kör­per­schaft- und Gewer­be­steuer auch alle 30 Jahre der Erber­satz­steuer unter­liegt. Die Alter­na­tive einer gemein­nüt­zi­gen Stif­tung genießt dage­gen weit­ge­hende Steu­er­be­f­rei­un­gen, aller­dings sind der Unter­stüt­zung der Ange­hö­ri­gen Gren­zen gesetzt. Wo diese Gren­zen lie­gen, soll im Fol­gen­den auf­ge­zeigt wer­den.

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