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Verbesserte Bedingungen für KfW-Schnellkredit - auch in 2021

Unternehmen, die durch die weiter andauernde Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, können auch in 2021 weiterhin KfW-Schnellkredite abschließen. Bei den Kreditbedingungen wurde zum 01.04.2021 nun nochmals nachgebessert.

Bereits zu Beginn der Pan­de­mie im April 2020 wurde für kleine und mit­­­­­tel­­­stän­­­di­­­sche Unter­­­neh­­­men mit mehr als zehn Mit­­­ar­bei­­­tern die Mög­­­li­ch­keit geschaf­­­fen, KfW-Sch­­­nel­l­k­­­re­­­dite für Anschaf­­­fun­­­gen und lau­­­fende Kos­­­ten zu bean­tra­­­gen. Die Beson­­­der­heit ist, dass die KfW diese Kre­­­dite mit einer Garan­­­tie des Bun­­­des von 100 % absi­chert.

Im Rah­­men der Maß­­nah­­men anläs­s­­lich des Teil-Lock­downs im Novem­ber 2020 wur­­den die Kre­­dit­be­­din­­gun­­gen für die Inan­­spruch­­nahme des Kfz-Sch­­nel­l­k­­re­­dits noch­­mals ver­­­be­s­­sert. Seit­her haben auch Unter­­neh­­men in geor­d­­ne­­ten wir­t­­schaf­t­­li­chen Ver­­häl­t­­nis­­sen mit bis zu 10 Beschäf­­tig­ten die Mög­­li­ch­keit, bei ihrer Haus­­bank sch­­nell und unkom­p­­li­­ziert einen Kfz-Sch­nell­k­re­­dit zu bean­tra­­gen, abhän­­gig vom Umsatz im Jahr 2019. Es gibt keine Kre­­di­t­ri­­si­­ko­prü­­fung und der Bund stellt die Haus­­bank von der Haf­­tung frei.

Nun wur­den zum 01.04.2021 die Maxi­mal­be­träge für Kre­dite für Unter­neh­mens­grup­pen noch­mals ange­ho­ben. Kon­k­­ret ist pro Unter­­neh­­men­s­­gruppe  ein Kre­dit­be­trag von maxi­mal 25 % des Jah­re­s­um­sat­zes 2019 mög­lich. Die­ser ist in Abhän­­gi­g­keit von der Beschä­­fi­g­­ten­­zah­­len beim antra­g­s­­tel­­len­­den Unter­­neh­­men pro Unter­neh­mens­gruppe auf fol­gen­den Höchst­be­trag gede­ckelt:

  • bis 10 Beschäf­­tigte: 675.000 Euro
  • mehr als 10 bis 50 Beschäf­­­ti­g­­­ten: 1.125.000 Euro 
  • mehr als 50 Beschäf­­tigte: 1.800.000 Euro.

Der Kre­­­dit­be­­­trag wird nur Unter­­­neh­­­men gewährt, die bereits min­­­des­­­tens seit Januar 2019 am Markt sind und zuletzt Gewinne erwir­t­­­schaf­­­tet haben (ent­­­we­­­der im Jahr 2019 oder im Durch­­­­­schnitt der Jahre 2017 bis 2019). Der Zin­s­­­satz für die Sch­­­nel­l­k­­­re­­­dite beläuft sich aktu­ell auf 3 %, die Lauf­zeit der Sch­­­nel­l­k­­­re­­­dite beträgt zehn Jahre. Wegen der vol­l­­­stän­­­di­­­gen Risi­­­ko­­­über­­­nahme durch die KfW ent­­­­­fällt eine Risi­­­ko­prü­­­fung sei­­­tens der Haus­­­bank.

Pro Unter­neh­men kön­nen maxi­mal drei Anträge auf KfW-Sch­nell­k­re­dit bis spä­tes­tens 31.12.2021 ges­tellt wer­den.

Hin­weis: Auch beim KfW-Unter­neh­mer­k­re­dit und beim ERP-Grün­der­k­re­dit wurde der maxi­male Kre­dit­be­trag erhöht. Für Kre­dite mit einer Lauf­zeit über sechs Jahre beträgt der Höchst­be­trag nun 1,8 Mio. Euro.

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