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Personalkosten in Zeiten der Corona-Krise

Die Aus­brei­tung der Corona-Pan­de­mie trifft die Un­ter­neh­men mas­siv. Um­satz­zah­len bre­chen deut­lich ein. Ein Kos­ten­block bleibt je­doch be­ste­hen: Die Löhne und Gehälter der Ar­beit­neh­mer müssen wei­ter­be­zahlt wer­den. Hier gilt es, mit Be­dacht und im Sinne von Un­ter­neh­men und Ar­beit­neh­mern ge­gen­zu­steu­ern.

Die rich­tige Mi­schung an Per­so­nalmaßnah­men ist in­di­vi­du­ell für je­des ein­zelne Un­ter­neh­men zu er­mit­teln. Da­bei soll­ten diese stets so gewählt und ge­stal­tet wer­den, dass am Ende der Krise wie­der re­gulär ge­ar­bei­tet wer­den kann.

Fol­gende Bau­steine soll­ten er­wo­gen wer­den:

  • Nut­zung von Kurz­ar­beit
  • Do­sierte Auf­sto­ckung des KUG durch das Un­ter­neh­men
  • Keine Verlänge­rung aus­lau­fen­der Be­fris­tun­gen
  • Re­du­zie­rung der Be­schäfti­gung von Leih­ar­bei­ter­neh­mern bzw. Kurz­ar­beit für Leih­ar­beit­neh­mer
  • Ein­stel­lungs­stopp
  • Keine Nach­be­set­zung frei­wer­den­der Stel­len (durch Ren­ten­ein­tritt, Fluk­tua­tion) 
  • Kündi­gung von Mit­ar­bei­tern in der Pro­be­zeit
  • An­ge­bot fle­xi­bler Ar­beits­zei­ten
  • Kündi­gung von un­vor­teil­haf­ten Ta­rif­verträgen
  • Ab­schluss ei­nes Sa­nie­rungs­ta­rif­ver­tra­ges
  • Kürzung et­wai­ger Son­der­zah­lun­gen (13. Mo­nats­ge­halt / Ur­laubs­geld)

Zu­dem dürfte es sinn­voll sein, ohne­hin ange­dachte Struk­tur­ve­r­än­de­run­gen im Blick zu be­hal­ten und kon­se­qu­ent umzu­set­zen.

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