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Steuerberatung

Keine Umsatzsteuer auf gespendete Schutzmasken und Desinfektionsmittel

Leisten Unternehmen Sachspenden, fällt darauf grundsätzlich Umsatzsteuer an, wenn sie die Gegenstände zuvor mit Vorsteuerabzug bezogen haben. Bei bestimmten Sachspenden in der Corona-Krise sieht die Finanzverwaltung eine Ausnahme vor.

Um das soziale Enga­ge­ment von Unter­neh­men zu unter­stüt­zen, die Schutz­mas­ken und Des­in­fek­ti­ons­mit­tel an Kran­ken­häu­ser, Arzt­pra­xen und Pfle­ge­heime spen­den, wird laut Sch­rei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­rium vom 9.4.2020 im Bil­lig­keits­wege dar­auf ver­zich­tet, dass auf den Ent­nahme­wert Umsatz­steuer abge­führt wird. Dies gilt auch für Sach­spen­den von medi­zi­ni­scher Aus­rüs­tung an Ret­tungs- und Sozial­di­enste, Senio­ren­heime sowie wei­tere öff­ent­li­che Insti­tu­tio­nen wie Poli­zei und Feu­er­wehr. Ebenso umsatz­steu­er­f­rei ges­tellt wird die unent­gelt­li­che Gestel­lung von Per­so­nal für medi­zi­ni­sche Zwe­cke.

Die Son­der­re­ge­lung gilt laut dem BMF-Sch­rei­ben für Unter­stüt­zun­gen, die vom 1.3.2020 bis 31.12.2020 durch­ge­führt wer­den.

Hin­weis

Zudem kann die Sach­spende im gesetz­lich vor­ge­se­he­nen Rah­men steu­er­min­dernd gel­tend gemacht wer­den, wenn eine ent­sp­rech­dende Zuwen­dungs­be­stä­ti­gung vor­liegt.

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