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Vorsteuerabzug aus allgemeinen Aufwendungen des Unternehmens

Vorsteuerbeträge aus allgemeinen Aufwendungen des Unternehmens, die in die Preise für erbrachte entgeltliche Leistungen einkalkuliert werden, können entsprechend dem Verhältnis der zum Vorsteuerabzug berechtigenden Umsätze zum Gesamtumsatz abgezogen werden. Das BMF äußert sich dazu, wie in der Praxis die Aufteilung im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldungen und der Umsatzsteuerjahreserklärung vorzunehmen ist.

Im Ein­klang mit der Recht­sp­re­chung (BFH-Urteil vom 24.4.2013, Az. XI R 25/10) ist laut Sch­rei­ben des BMF vom 10.4.2014 (Az. IV D 2 - S 7306/13/10001) bei der Ermitt­lung des Auf­tei­lungs­schlüs­sels regel­mä­ßig auf das Ver­hält­nis der gesam­ten Umsätze im Besteue­rungs­zei­traum abzu­s­tel­len. Im Vor­an­mel­dungs­ver­fah­ren kann dazu ein vor­läu­fi­ger Auf­tei­lungs­schlüs­sel her­an­ge­zo­gen wer­den, der z. B auf der Grund­lage der Umsätze des vor­an­ge­gan­ge­nen Jah­res ermit­telt wurde. Die Berück­sich­ti­gung des davon abwei­chen­den end­gül­ti­gen Auf­tei­lungs­schlüs­sels in der Jah­res­fest­set­zung führt dann ent­sp­re­chend zu einer Berich­ti­gung.

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