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Privatnutzung betrieblicher Elektro- und Hybridelektrofahrzeuge

Nutzt der Unternehmer ein ab 1.1.2013 erworbenes betriebliches Elektro- und Hybridelektrofahrzeug auch für private Zwecke und wird der Wert der Privatnutzung nach der sog. Ein-Prozent-Methode ermittelt, ist die Bemessungsgrundlage pauschaliert um den Wert des Batteriesystems zu mindern. Das BMF plant zu dieser Regelung eine Verwaltungsanweisung, die im Entwurf vorliegt.

Das BMF ver­öf­f­ent­lichte am 15.1.2014 den Ent­wurf eines Sch­rei­bens zur Ermitt­lung des Werts der Pri­vat­nut­zung betrieb­li­cher Elek­tro- und Hybri­de­lek­tro­fahr­zeuge. Ob es sich bei einem Kfz um ein Elek­tro- oder Hybri­de­lek­tro­fahr­zeug han­delt, kann dem­nach aus der Codie­rung in Feld 10 der Zulas­sungs­be­schei­ni­gung gefol­gert wer­den. Wei­ter erläu­tert das Ent­wurfs­sch­rei­ben, wie die Bemes­sungs­grund­lage für die Ermitt­lung des Nut­zungs­werts gemäß der gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung pau­scha­liert um den Wert des Bat­te­rie­sys­tems zu min­dern ist.

Wird das Bat­te­rie­sys­tem des Elek­tro- oder Hybri­de­lek­tro­fahr­zeugs geson­dert ange­schafft, kommt eine Min­de­rung der Bemes­sungs­grund­lage nicht in Betracht. Das Ent­gelt für das Bat­te­rie­sys­tem ist grund­sätz­lich in vol­lem Umfang als Betriebs­aus­ga­ben abzieh­bar. Aus Ver­ein­fa­chungs­grün­den räumt das BMF aber auch die Mög­lich­keit ein, die Nut­zung­s­ent­nahme aus­ge­hend vom Lis­ten­preis des Kfz mit Bat­te­rie­sys­tem unter Anwen­dung der Min­de­rungs­re­ge­lung zu berech­nen, sofern das glei­che Kfz am Markt mit oder ohne Bat­te­rie­sys­tem ange­schafft wer­den kann.

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