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GrESt: Ländererlasse zur RETT-Blocker-Regelung

Mit der RETT-Blocker-Regelung zielt der Gesetzgeber in erster Linie auf schädliche grunderwerbsteuerliche Gestaltungen ab. Der dazu weit gefasste Wortlaut der Neuregelung wird von der Finanzverwaltung laut deren Verlautbarungen entsprechend weit angewendet.

Die obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der neh­men mit gleich lau­ten­den Erlas­sen vom 9.10.2013 zur Anwen­dung der sog. RETT-Blo­cker-Rege­lung Stel­lung. Die Erlasse wur­den nun im Bun­des­steu­er­blatt ver­öf­f­ent­licht (BStBl. I 2013, S. 1324). Danach löst ein nach dem 6.6.2013 ver­wir­k­lich­ter Erwerbs­vor­gang Grun­d­er­werb­steuer aus, wenn ein Rechts­trä­ger eine wirt­schaft­li­che Betei­li­gung in Höhe von min­des­tens 95 % an einer grund­be­sit­zen­den Gesell­schaft inne­hat. Uner­heb­lich ist hier­bei, ob der Rechts­trä­ger diese wirt­schaft­li­che Betei­li­gung unmit­tel­bar, mit­tel­bar oder teils unmit­tel­bar, teil mit­tel­bar hält.

Nach Auf­fas­sung der Finanz­ver­wal­tung löst somit z. B. auch das Erstar­ken einer mit­tel­ba­ren Betei­li­gung von 95 % an einer grund­be­sit­zen­den Gesell­schaft zu einer unmit­tel­ba­ren Betei­li­gung in sel­ber Höhe Grun­d­er­werb­steuer aus.

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