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Verstärkter Schutz für Whistleblower

Nach dem Willen der EU-Kommission sollen sog. Whistleblower besser geschützt werden.

Die EU-Kom­mis­sion hat am 23.4.2018 den Ent­wurf einer neuen Richt­li­nie ver­öf­f­ent­licht, mit der sog. Whist­le­b­lo­wer bes­ser geschützt wer­den sol­len. Danach sol­len alle Unter­neh­men in Europa mit mehr als 50 Arbeit­neh­mern oder einem jähr­li­chen Umsatz von über 10 Mio. Euro ein inter­nes Ver­fah­ren für den Umgang mit Mel­dun­gen von Hin­weis­ge­bern ein­füh­ren müs­sen. Neben Arbeit­neh­mern, die vor Repres­sa­lien am Arbeits­platz geschützt wer­den sol­len, fal­len aber auch Auf­trag­neh­mer, Zulie­fe­rer, Prak­ti­kan­ten oder Bewer­ber in den Schutz­be­reich der geplan­ten Richt­li­nie. Durch die neue Richt­li­nie sol­len Ver­gel­tungs­maß­nah­men jeder Art unter­sagt und geahn­det wer­den.

Hin­weis

Der Richt­li­nien­ent­wurf muss zunächst noch den Gesetz­ge­bung­s­pro­zess der EU durchlau­fen. Nach dem Inkraft­t­re­ten der Richt­li­nie ver­b­leibt den EU-Mit­g­lied­staa­ten 18 Monate Zeit, um die neuen Vor­schrif­ten in natio­na­les Recht zu trans­for­mie­ren.



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