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Entwurf eines BMF-Schreibens: Einjährige Nutzungsdauer von Computerhardware und Software

Die von Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten am 19.1.2021 angekündigte „Sofortabschreibung“ für digitale Wirtschaftsgüter wird konkreter: Das BMF legte den Entwurf eines Schreibens vor, das eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von Computerhardware und Software von einem Jahr vorsieht.

In dem Ent­wurfs­sch­rei­ben wird aus­führ­lich der Begriff der Com­pu­ter­hard­ware bestimmt, für die eine betriebs­ge­wöhn­li­che Nut­zungs­dauer von einem Jahr gel­ten soll. Als Soft­ware, deren Anschaf­fungs- bzw. Her­stel­lungs­kos­ten ebenso bereits im Jahr der Anschaf­fung bzw. Her­stel­lung sog­leich in vol­ler Höhe als Betriebs­aus­ga­ben berück­sich­tigt wer­den kön­nen, fal­len sowohl Betriebs- als auch Anwen­der­soft­ware zur Daten­ein­gabe und -ver­ar­bei­tung. Hier­un­ter fällt u. a. eine ERP-Soft­ware.

© unsplash

Hin­weis: Das Sch­rei­ben soll erst­mals in Gewin­ner­mitt­lun­gen für Wirt­schafts­jahre, die nach dem 31.12.2020 enden, anzu­wen­den sein. Rest­buch­werte ent­sp­re­chen­der, früher ange­schaff­ter oder her­ge­s­tell­ter Wirt­schafts­gü­ter, bei denen bis­lang eine län­gere Nut­zungs­dauer berück­sich­tigt wurde, sol­len in die­ser Gewin­ner­mitt­lung voll­stän­dig abge­schrie­ben wer­den.

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