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Rechtsberatung

Fortführung der Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld

Mit dem am 18.02.2022 im Bun­des­tag be­schlos­se­nen und am 11.03.2022 vom Bun­des­rat ge­bil­lig­ten Ge­setz zur Verlänge­rung von Son­der­re­ge­lun­gen im Zu­sam­men­hang mit der CO­VID-19-Pan­de­mie beim Kurz­ar­bei­ter­geld und an­de­ren Leis­tun­gen wird die Be­zugs­dauer für das Kurz­ar­bei­ter­geld be­fris­tet bis zum 30.06.2022 auf bis zu 28 Mo­nate verlängert wer­den.

Da Be­triebe, die seit An­fang der Pan­de­mie im März 2020 durch­ge­hend in Kurz­ar­beit sind, die ma­xi­male Be­zugs­dauer für das Kurz­ar­bei­ter­geld von der­zeit 24 Mo­na­ten schon im Fe­bruar 2022 aus­schöpfen, tritt die Verlänge­rung der Be­zugs­dauer rück­wir­kend zum 01.03.2022 in Kraft.

Zusätz­lich wer­den von den bis­he­ri­gen pan­de­mie­be­ding­ten Son­der­re­ge­lun­gen auch nach dem 31.03.2022 bis zum 30.06.2022 fort­geführt:

  • die An­rech­nungs­frei­heit von Mi­ni­jobs auf das Kurz­ar­bei­ter­geld,
  • die erhöhten Leis­tungssätze bei länge­rer Kurz­ar­beit,
  • der er­leich­terte Zu­gang zur Kurz­ar­beit durch die Ab­sen­kung der Zahl der Be­schäftig­ten, die vom Ar­beits­aus­fall be­trof­fen sein müssen, von min­des­tens einem Drit­tel auf min­des­tens 10 % und
  • der Ver­zicht auf den Auf­bau ne­ga­ti­ver Ar­beits­zeits­al­den.

Die So­zi­al­ver­si­che­rungs­beiträge wer­den den Ar­beit­ge­bern nach dem 31.03.2022 wei­ter zur Hälfte er­stat­tet, wenn die Kurz­ar­beit mit Qua­li­fi­zie­rung ver­bun­den wird.

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