de en
Nexia Ebner Stolz

Themen

Working Capital Management: Managen liquider Mittel in Krisenzeiten

Konsequentes Working-Capital-Management ermöglicht eine Reduzierung der Kapitalbindung und Freisetzung liquider Mittel und liefert so einen Beitrag zum Erhalt der unternehmerischen Handlungsfähigkeit.

Im Rah­men des Wor­king Capi­tal Mana­ge­ments wer­den die rele­van­ten Bilanz­po­si­tio­nen des Umlauf­ver­mö­gens und das dort gebun­dene Kapi­tal ana­ly­siert. Im Fokus ste­hen Vor­rats­ver­mö­gen sowie For­de­run­gen und Ver­bind­lich­kei­ten aus Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen. Hier soll­ten ins­be­son­dere fol­gende Ansätze geprüft wer­den:

Vor­rats­ver­mö­gen (Roh-, Hilfs- und Betriebs­stoffe, unfer­tige Erzeug­nisse und fer­tige Erzeug­nisse)

  • Abver­kauf von fer­ti­gen Erzeug­nis­sen; ggf. auch durch Rabat­t­ak­tio­nen
  • Umstel­lung von Lager­fer­ti­gung auf Auf­trags­fer­ti­gung unter Ink­auf­nahme von unter Nor­mal­be­din­gun­gen unwirt­schaft­li­chen Los­grö­ßen, d.h. nur sol­che Arti­kel pro­du­zie­ren, für die auch unter den aktu­el­len Bedin­gun­gen kon­k­rete Kun­den­ab­rufe wei­ter­hin beste­hen
  • Enge Steue­rung der Sup­ply-Chain, d.h. bedarfs­ge­rechte Aus­lö­sung von Bestel­lun­gen zur Redu­zie­rung der Roh-, Hilfs- und Betriebs­stoffe, auch in Ver­bin­dung mit Absen­kung von Min­dest­be­stän­den
  • Ein­füh­rung spe­zi­el­ler Vor­rats­fi­nan­zie­run­gen.

For­de­run­gen aus Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen

  • Akti­ves, kon­se­qu­en­tes For­de­rungs­ma­na­ge­ment / Mahn­we­sen
  • Ver­hand­lun­gen von kür­ze­ren Zah­lungs­zie­len mit den wesent­li­chen Kun­den
  • Ggf. Ein­füh­rung von Fac­to­ring.

Ver­bind­lich­kei­ten aus Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen:

  • Aus­nut­zen der Net­to­zah­lungs­ziele
  • Ver­län­ge­rung Kre­di­to­ren­lauf­zei­ten
  • Ggf. Ver­hand­lun­gen von Stun­dun­gen für Alt­for­de­run­gen
nach oben