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IASB verlängert Ausnahmeregelung für Leasingkonzessionen im Rahmen der Corona-Pandemie

Das IASB hat die im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie eingeführte Ausnahmeregelung zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IFRS 16 um ein weiteres Jahr verlängert.

Der am 31.03.2021 ver­ab­schie­de­ten Stan­dar­dän­de­rung zufolge kön­nen Lea­sing­neh­mer bei der Bilan­zie­rung von Lea­sing­kon­zes­sio­nen ver­ein­fa­chend auf die for­melle Prü­fung, ob eine Modi­fi­ka­tion des Lea­sing­ver­hält­nis­ses vor­liegt, ver­zich­ten und die ein­ge­räum­ten Zah­lung­s­er­leich­te­run­gen erfolgs­wirk­sam als varia­ble Lea­sing­zah­lun­gen erfas­sen. Dies gilt nur, wenn die Erleich­te­run­gen die direkte Folge der Corona-Pan­de­mie sind, die geän­der­ten Gesamt­lea­sing­zah­lun­gen nicht höher als die­je­ni­gen vor der Ände­rung sind, die Kon­zes­sio­nen nur Zah­lun­gen mit Fäl­lig­keit bis ein­sch­ließ­lich 30.06.2022 betref­fen und sonst keine wesent­li­chen Punkte der Lea­sing­ve­r­ein­ba­rung ver­än­dert wur­den. Über die Inan­spruch­nahme des Wahl­rechts ist im Anhang zu berich­ten.

Der geän­derte Stan­dard gilt für Geschäfts­jahre, die am oder ab dem 01.04.2021 begin­nen, eine vor­zei­tige Anwen­dung ist mög­lich - auch für Abschlüsse zum Stich­tag 31.12.2020, die bis­lang nicht ver­öf­f­ent­licht wur­den. Für Lea­sing­ge­ber gilt die Ver­ein­fa­chung nicht.

Das EU-Endor­se­ment, das eine Anwen­dung für EU-IFRS-Bilan­zie­rer erlaubt, ist aktu­ell noch aus­ste­hend.

Die Pres­se­mit­tei­lung des IASB zur Stan­dar­dän­de­rung fin­den Sie hier.

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