de en
Nexia Ebner Stolz

Aktuelles

Steuerliche Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge

Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge sollen nach einer aktuellen Verlautbarung des Bundesfinanzministeriums möglichst unbürokratisch steuermindernd berücksichtigt werden können.

Laut Sch­rei­ben des BMF vom 22.9.2015 gilt für alle Son­der­kon­ten, die von inlän­di­schen juris­ti­schen Per­so­nen des öff­ent­li­chen Rechts, inlän­di­schen öff­ent­li­chen Dienst­s­tel­len oder amt­lich aner­kann­ten Ver­bän­den der freien Wohl­fahrtspf­lege zur För­de­rung der Hilfe für Flücht­linge ein­ge­rich­tet wur­den, ohne betrags­mä­ß­ige Bestä­ti­gung der ver­ein­fachte Zuwen­dungs­nach­weis. Für Zuwen­dun­gen zwi­schen dem 1.8.2015 und 31.12.2016 genügt somit als Spen­den­nach­weis z. B. der Kon­to­aus­zug oder der PC-Aus­druck bei Online-Ban­king. Ent­sp­re­chende Rege­lun­gen sind für Ein­zah­lun­gen auf Spen­den­son­der­kon­ten von nicht steu­er­be­güns­tig­ten Spen­den­samm­lern vor­ge­se­hen, wobei hier wei­tere Vor­aus­set­zun­gen zu beach­ten sind. 

Spen­den­ak­tio­nen von gemein­nüt­zi­gen Kör­per­schaf­ten, die laut Sat­zung nicht die För­de­rung der Hilfe für Flücht­linge ver­fol­gen, sind für deren Steu­er­be­güns­ti­gung unschäd­lich, wenn sie die erhal­te­nen Mit­tel für die­sen Zweck ver­wen­den. Glei­ches gilt, wenn diese Kör­per­schaf­ten sons­tige bei ihr vor­han­dene Mit­tel, die kei­ner ander­wei­ti­gen Bin­dungs­wir­kung unter­lie­gen, zur unmit­tel­ba­ren Unter­stüt­zung von Flücht­lin­gen ein­set­zen.

Neben wei­te­ren steu­er­li­chen Maß­nah­men erläu­tert das BMF, dass Arbeits­lohn­spen­den den lohn­steu­erpf­lich­ti­gen Arbeits­lohn um die ent­sp­re­chen­den Lohn­teile min­dern, wenn der Arbeit­ge­ber die Ver­wen­dungs­auflage erfüllt und dies doku­men­tiert.  

nach oben