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Kirchensteuerabzug durch Kapitalgesellschaften

Um den ab 2015 durchzuführenden Kirchensteuerabzug vornehmen zu können, müssen sich abzugsverpflichtete Kapitalgesellschaften beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zur Teilnahme an der elektronischen Abfrage des Kirchensteuerabzugsmerkmals registrieren lassen. Das BZSt vertritt offenbar die Auffassung, dass die Zulassung zum Abfrageverfahren nur für die Kapitalgesellschaften erteilt werden darf, die im Folgejahr auch das Ergebnis der Abfrage benötigen, weil sie eine Gewinnausschüttung planen.

Des­halb holt das BZSt den Ver­laut­ba­run­gen zufolge der­zeit tele­fo­nisch bei den Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten Aus­künfte zu Details der Gesell­schaf­ter­struk­tur und zu deren geplan­ten Aus­schüt­tungs­ver­hal­ten ein. Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, die für 2015 keine Gewinn­aus­schüt­tun­gen vor­se­hen, wer­den damit in 2014 nicht zur Abfrage zuge­las­sen. Ist hin­ge­gen eine Aus­schüt­tung in 2015 nicht unwahr­schein­lich, wird die Abfrage zuge­las­sen.

Hin­weis

Sofern also noch nicht sicher ist, ob in 2015 eine Gewinn­aus­schüt­tung erfol­gen wird, sollte vor­sichts­hal­ber gegen­über dem BZSt ange­ge­ben wer­den, dass wahr­schein­lich eine Gewinn­aus­schüt­tung vor­ge­nom­men wird.

Das BZSt stellt neben FAQs zum Kir­chen­steu­er­ab­zug auch Anlei­tun­gen zur Regi­s­trie­rung und Zulas­sung sowie zur Regel­ab­frage auf ihrer Home­page zum Abruf bereit.

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