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Ebner Stolz München: Gesprächsrunde mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Dr. Theo Waigel

Am 7.5.2014 fand im Schloss Nym­phen­burg die Ge­sprächs­runde BdW-Klar­text, eine ge­mein­same Ver­an­stal­tung von Eb­ner­Stolz München und BdW - Bei­rat der Wirt­schaft e.V., statt.

Prof. Dr. Tho­mas Zinser, Part­ner im Münch­ner Büro von Eb­ner Stolz, begrüßte die zahl­reich er­schie­ne­nen Gäste und führte in die Ge­sprächs­runde ein. Die­ses Mal wurde der ehe­ma­lige Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter und Euro-Ge­burts­hel­fer Dr. Theo Wai­gel von Prof. Dr. Sig­mund Gott­lieb, Chef­re­dak­teur des Baye­ri­schen Fern­se­hens, zu ak­tu­el­len The­men be­fragt.

Nach ei­ner kurzen Be­wer­tung der po­li­ti­schen Si­tua­tion in der Ukraine rich­tete sich der Fo­kus vor dem Hin­ter­grund der Eu­ro­pa­wahl am 25.5.2014 auf die Eu­ro­pa­po­li­tik. Da­bei zeich­nete Dr. Wai­gel ein re­la­tiv po­si­ti­ves Bild. Er be­wer­tet den ESM-Kri­sen­me­cha­nis­mus als wirk­sam und ver­weist dar­auf, dass Spa­ni­ens Wachs­tum mitt­ler­weile so stark ist wie das in Deutsch­land und dass Por­tu­gal jüngst den Ret­tungs­schirm ver­las­sen hat. Auch wenn die Fi­nanz­krise in Eu­ropa noch nicht ganz über­wun­den sei, war der Eu­ropäische Fis­kal­pakt in je­dem Fall der Schritt in die rich­tige Rich­tung. Zu Grie­chen­land schränkte Wai­gel ein, dass er die­ses Land nie als Eu­ro­land be­trach­tet hatte, die Ge­mein­schaft nun aber, da Grie­chen­land zur Eu­ro­zone gehöre, ge­schlos­sen da­hin­ter ste­hen müsse. Wai­gel ap­pel­lierte, dass die Eu­ropäische Zen­tral­bank in Kürze ein vernünf­ti­ges Zins­ni­veau fin­den müsse. Schluss­end­lich ist und bleibt nach Auf­fas­sung Wai­gels der Euro eine starke Währung. Er ver­wies dar­auf, dass die In­fla­ti­ons­rate un­ter 2 % liegt. Die Bin­dung des Euro zum Dol­lar er­ach­tet er für die Sta­bi­lität für sehr wich­tig.

Im An­schluss an das Klar­text-Ge­spräch stellte sich Theo Wai­gel noch den Fra­gen der  Gäste zu The­men wie der - gefühl­ten - Preis­sta­bi­lität durch den Euro, den Zu­kunfts­pro­gno­sen in Eu­ropa so­wie der Außen­wirt­schaft und der eu­ropäischen Part­ner­schaft.

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