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Pressemitteilung

Madoff-Opfer müs­sen jetzt Rück­zah­lung bean­tra­gen

  • Mög­li­che Ent­schä­d­i­gung aus Anlage-Betrug ver­fällt Ende Februar
  • Beweis­do­ku­mente der Bank erfor­der­lich
  • Opfer-Fonds mit vier Mil­li­ar­den US-Dol­lar
  • Ebner-Stolz: Frist ist knapp gesetzt

Stutt­gart, 14. Februar 2014. Anle­ger, die mit dem US-Bör­sen­be­trü­ger Ber­nie Madoff Geld ver­lo­ren haben, kön­nen sich noch bis Ende Februar eine Ent­schä­d­i­gung sichern. Dar­auf weist die Prü­fungs- und Bera­tungs­ge­sell­schaft Ebner Stolz hin.

Für die Opfer hat das Jus­tiz­mi­nis­te­rium in den USA einen Fonds mit rund vier Mil­li­ar­den US-Dol­lar ein­ge­rich­tet. Das Kapi­tal wird unter allen geschä­d­ig­ten An-legern aus­ge­zahlt, die sich bis Monat­s­ende anmel­den. „Wir rech­nen damit, dass Anle­ger aus dem Fonds zwi­schen 5 und 25 Pro­zent des ange­leg­ten Kapi­tals zurück erhal­ten kön­nen“, sagt Hol­ger Jen­zen von Ebner Stolz. Jen­zen, der zahl­rei­che geschä­d­igte Anle­ger bet­reut, erklärt, dass die Frist knapp gesetzt ist: „Betrof­fene Anle­ger müs­sen Beweis­do­ku­mente von ihrer Bank anfor­dern und For­mu­lare in eng­li­scher Spra­che aus­fül­len. Das Ver­fah­ren ist kom­plex.“

Madoff hatte über Jahr­zehnte hohe Gewinne ver­spro­chen und mit dem fri­schen Geld neuer Anle­ger bezahlt. Ein Gericht ver­ur­teilte den Bör­sen­mak­ler im Juni 2009 zu 150 Jah­ren Haft. Es war der bis­lang größte Fall von Anle­ger­be­trug in den USA. Über Invest­ment­fonds leg­ten auch zahl­rei­che deut­sche Pri­vat­an­le­ger Geld bei Madoff an. Der Opfer­fonds deckt ihre Ansprüche für Geld­an­la­gen vor dem 12. Dezem­ber 2008 ab. Vom eben­falls noch lau­fen­den Insol­venz­ver­fah­ren über das Madoff-Ver­mö­gen wer­den dage­gen vor allem Ban­ken und Direkt­in­ves­to­ren pro­fi­tie­ren.

Der Opfer-Fonds im Inter­net: http://www.madoff­victim­fund.com

Ebner Stolz ist mit 1.100 Mit­ar­bei­tern an 14 Stand­or­ten und 138 Mil­lio­nen Euro Umsatz die siebt­größte Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft Deut­sch­lands.



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