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Nexia Ebner Stolz

Management Consultants

„Auf den ersten Blick anders“

Arne Sell arbeitet in Köln für Ebner Stolz Management Consultants. Der 29-Jährige berichtet über seinen bisherigen Weg vom Consulting Analyst zum Senior Consultant. Die Karriere, so sein Eindruck nach einigen Jahren, läuft bei Ebner Stolz nicht nach dem Schema F. anderer Beratungsunternehmen.

Arne Sell, Consulting Analyst bei Ebner Stolz in Köln

Wie sind Sie zu Ebner Stolz Mana­­ge­­ment Con­­su­l­tants gekom­­men?
Ich habe Wir­t­­schaf­t­­sin­­ge­­nieur­we­­sen in Karls­ruhe stu­­diert und bin nach dem Bache­­lor zum Mas­­ter­s­tu­­dium an die WHU gegan­­gen mit unter­­schie­d­­li­chen Aus­­­lands­­se­­mes­­tern, wie man das halt so macht. Der Fokus auf Con­­su­l­­ting hat sich bei mir schon recht früh ent­­wi­­ckelt. Wahr­­schein­­lich irgen­d­wie durch die ana­­ly­­ti­­sche Ori­en­­tie­rung des Wir­t­­schaf­t­­sin­­ge­­nieur­s­tu­­di­ums in Karls­ruhe, meine Erfah­run­­gen bei der stu­­den­­ti­­schen Unter­­neh­­men­s­be­ra­­tung am KIT und wäh­rend eini­ger Prak­tika. Auf Ebner Stolz hat mich aller­dings eine Head­h­un­te­rin gegen Ende des Mas­­ter­s­tu­­di­ums ange­­s­pro­chen. Die erzählte etwas von „Mit­­­tel­­stands­o­ri­en­­tie­rung“ und „Restruk­­tu­rie­rung“, bei­­des The­­men die mich ange­­s­pro­chen haben.

Wie ging es dann wei­­ter?
Bei den Aus­­­wahl­run­­den hatte ich sechs Gespräche mit Ebner Stolz Mana­­ge­­ment Con­­su­l­tants geführt. Bei jedem ein­­zel­­nen Ansp­rech­part­ner hatte ich das Gefühl: „Das war irgen­d­wie ein span­­nen­­der Typ, mit dem (oder der) möchte ich gern ein Bier­chen trin­ken gehen.“ Das war von Anfang an anders als bei den gro­­ßen Unter­­neh­­men­s­be­ra­­tun­­gen. Wenn Sie dort Bewer­bungs­­­ge­­spräche haben, lösen Sie stan­dar­­di­­sierte Cases, bei denen jeder auf aus­­­tau­sch­­bare Lösun­­gen kommt. Bei Ebner Stolz kamen die Cases aus dem Ber­a­­tung­­sal­l­­tag der Leute, die ich vor mir hatte und bein­hal­­te­­ten echte Pro­­b­­leme aus den ent­­­sp­­re­chen­­den Pro­­je­k­­ten. Außer­­dem boten meine Ansp­rech­part­ner einen rela­tiv unge­­sc­­hön­­ten Ein­­blick in ihren Arbeit­sall­tag. Das hat mich über­zeugt.

Sie sind dann als Con­­su­l­­ting Ana­­lyst ein­­ge­s­­tie­­gen?

Genau, das ist der übli­che Weg bei uns. Als Con­­su­l­­ting Ana­­lyst steht das „Trai­­ning on the Job” im Fokus. Aber natür­­lich ist der Job­­an­­fang keine reine Aus­­­bil­­dung­s­er­­fah­rung. Auf den Pro­­je­k­­ten ist es wich­­tig, sich sofort in die Pro­­jek­t­ar­beit zu inte­­grie­­ren und wie wir sagen, „in die Wer­t­­sc­­höp­­fung zu kom­­men“. Trot­z­­dem wird die erste Zeit natür­­lich flan­kiert von Schu­­lun­­gen (Excel, Power­­­po­int, Kom­­mu­­ni­­ka­­tion,  …) und die Bet­­reu­ungs­­in­­ten­­si­tät ist etwas höher. Nach die­­ser Zeit wer­­den wir zu Con­­su­l­tants beför­dert und bekom­­men mehr Ver­­an­t­wor­­tung in den Pro­­je­k­­ten.

Wie geht es als Con­sul­tant wei­ter?
Als Con­­su­l­tants sind wir für bestimmte Auf­­­ga­­ben schon stär­ker ver­­an­t­wor­t­­lich. Das kön­­nen ein­­zelne Kapi­­tel in einem Bericht sein, die dann mit eigen­­stän­­dig zu erar­bei­­ten­­den Inhal­­ten zu fül­­len sind, oder Inter­vie­w­­rei­hen, aus denen stra­­te­­gi­­sche Emp­­feh­­lun­­gen für die Aus­­rich­­tung ein­­zel­­ner Geschäfts­­be­­rei­che resu­l­­tie­­ren sol­­len. Mitte 2018 bin ich dann Senior Con­­su­l­tant gewor­­den – das ist für uns die nächste Kar­rie­re­stufe. Senior Con­sul­tants kom­men zuneh­­mend in die Ver­ant­wor­tung für Teile des Pro­jekts. Da geht es schon mehr um Bera­tungs­kon­zepte und -metho­den.  Mehr und mehr spie­­len auf mei­ner aktu­el­len Kar­rie­re­stufe auch Füh­rungs- und Akqui­­se­ver­­an­t­wor­­tung eine Rolle. Da begibt man sich dann schon auf den Weg zum Mana­­ger.

Mit wel­chen The­­men beschäf­­ti­­gen Sie sich der­zeit außer­halb der Pro­­jekte?
Wir haben zum Bei­­spiel gerade eine Schu­­lung gemacht ink­lu­­sive der Aus­­­bil­­dung zum soge­nan­n­­ten „Lean Six Sigma Green Belt“, einem Zer­­ti­­fi­­kat, dass man eigen­­stän­­dig Lean-Pro­­zes­s­­op­ti­­mie­rung­s­­pro­jekte durch­­­füh­­ren kann. Das Lean Mana­­ge­­ment kommt klas­­sisch aus der Pro­­­duk­­tion und wird als Pro­­je­k­t­an­­satz auch auf admi­­ni­s­t­ra­­tive Pro­­zesse ange­wen­­det. Teil der Aus­­­bil­­dung zu so einem „Green Belt“ ist die Durch­­­füh­rung eines Pro­­je­k­ts.

Wie sah die­ses Pro­jekt zum Lean Mana­ge­ment aus?

Wir haben bei einem Kun­­den den Order-to-Cash-Pro­­zess opti­­miert, also den Pro­­zess in der Buch­hal­­tung von der Ers­tel­­lung des Auf­­­trags bis zum Erhalt der Zah­­lung durch den Kun­­den. Dabei haben wir das Lean Six Sigma Tool Set auf die­­sen Pro­­zess ange­wen­­det und mit den Kun­­den dazu eine ganze Reihe von Wor­k­­shops gemacht. Die Mit­­ar­bei­­ter waren davon so ange­­tan, dass wir uns danach zusam­­men direkt noch wei­­tere Pro­­zesse ange­­schaut haben.

„Tea­mer­folge wer­den gefei­ert“: Hier geht es zum zwei­ten Teil des Inter­views mit Arne Sell.

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