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Erhöhung des Kurzarbeitergeldes

Die Bundesregierung hat sich am 22.4.2020 darauf geeinigt, das Kurzarbeitergeld anzuheben. Damit sollen die wirtschaftlichen Folgen für Arbeitnehmer abgemildert werden, die über mehrere Monate Kurzarbeitergeld beziehen.

Für Arbeit­neh­mer, bei wel­chen die Arbeits­zeit um min­des­tens 50 % der regu­lä­ren Arbeits­zeit gekürzt ist, soll das Kurz­ar­bei­ter­geld gestaf­felt nach der Dauer des Kurz­ar­bei­ter­geld­be­zugs erhöht wer­den: Ab dem vier­ten Monat des Kurz­ar­bei­ter­geld­be­zugs steigt es auf 70 % (bzw. für Eltern 77 %) des Lohn­aus­falls. Bei einem län­ger andau­ern­den Kurz­ar­bei­ter­geld­be­zug steigt das Kurz­ar­bei­ter­geld ab dem 7. Monat noch ein­mal, und zwar auf 80 % (bzw. für Eltern 87 %) des Lohn­aus­falls. Die Anhe­bung des Kurz­ar­bei­ter­gel­des soll vor­aus­sicht­lich längs­tens bis zum Jah­re­s­ende 2020 gel­ten.

Hin­weis

Im Koa­li­ti­ons­aus­schuss wurde dar­über hin­aus ver­ein­bart, dass Beschäf­tigte in Kurz­ar­beit ab dem 1.5.2020 bis zum 31.12.2020 bis zur vol­len Höhe ihres regu­lä­ren Monats­ein­kom­mens hin­zu­ver­die­nen dür­fen.

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