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IDW: Handelsrechtliche Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungen

BFH 2.7.2014, I R 46/12

Das IDW hat die Überarbeitung von IDW RS HFA 34 zur handelsrechtlichen Bilanzierung von Verbindlichkeitsrückstellungen bekanntgegeben.

In IDW RS HFA 34 wurde bei Ver­tei­lungs­rück­stel­lun­gen die bis­lang im Falle einer Ver­län­ge­rung des Ver­tei­lungs­zei­traums gewährte Mög­lich­keit ges­tri­chen, alter­na­tiv zu einer antei­li­gen Auflö­sung den bis zum Abschluss­stich­tag noch nicht ange­sam­mel­ten Betrag über den ver­län­ger­ten Zei­traum zu ver­tei­len.

Anlass für die Ände­rung ist ein zwi­schen­zeit­lich ergan­ge­nes anders­lau­ten­des Urteil des BFH vom 2.7.2014 (Az. I R 46/12), wonach steu­er­lich in die­sen Fäl­len ein antei­li­ges Auflö­sungs­ge­bot besteht. Nach herr­schen­der Auf­fas­sung ist der in dem ver­län­ger­ten Nut­zungs­zei­traum künf­tig lau­fende Betrieb wirt­schaft­lich für das Ent­ste­hen der Verpf­lich­tung ursäch­lich, so dass hier­für inso­weit keine Rück­stel­lung gebil­det wer­den darf.

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