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Webinar StaRUG macht Krisenfrüherkennung zur Pflicht!

Noch kurz vor Jah­re­s­ende gab es für Geschäfts­füh­rer von haf­tungs­be­schränk­ten Unter­neh­men eine wich­tige Neue­rung: Das Gesetz über den Sta­bi­li­sie­rungs- und Restruk­tu­rie­rungs­rah­men für Unter­neh­men, kurz Sta­RUG, ver­langt ab sofort die Imp­le­men­tie­rung eines Risiko- und Kri­sen­früh­er­ken­nungs­sys­tems.

© AdobeStock

Die bis­her bereits exp­li­zit für Akti­en­ge­sell­schaf­ten gel­tende Anfor­de­rung, bestands­ge­fähr­dende Risi­ken durch ein Sys­tem zur Kri­sen­früh­er­ken­nung zu über­wa­chen und zu mana­gen, wurde damit rechts­form­über­g­rei­fend für alle haf­tungs­be­schränk­ten Rechts­for­men, d. h. GmbH und GmbH & Co. KG, kodi­fi­ziert. Nun­mehr besteht ins­be­son­dere die Pflicht zur Kri­sen­früh­er­ken­nung und zum Kri­sen­ma­na­ge­ment. Kon­k­ret müs­sen die Geschäfts­füh­rer fort­lau­fend Ent­wick­lun­gen im Blick behal­ten, die den Fort­be­stand des Unter­neh­mens gefähr­den. Wer­den der­ar­tige Ent­wick­lun­gen erkannt, müs­sen die Geschäfts­füh­rer geeig­nete Gegen­maß­nah­men erg­rei­fen und den zur Über­wa­chung der Geschäfts­lei­tung beru­fe­nen Orga­nen Bericht erstat­ten. Wie genau Geschäfts­füh­rer die­sen Pflich­ten im Ein­zel­fall nach­kom­men und dies in das all­ge­meine Sys­tem zum Risi­ko­ma­na­ge­ment inte­grie­ren müs­sen, ist von Größe, Bran­che, Struk­tur und Rechts­form des jewei­li­gen Unter­neh­mens abhän­gig.

In unse­rem Webi­nar hel­fen wir Ihnen, den recht­li­chen Rah­men zu ver­ste­hen. Dabei dif­fe­ren­zie­ren wir zwi­schen den unter­schied­li­chen Begrif­f­lich­kei­ten des Risi­ko­ma­na­ge­ments, der Risi­ko­früh­er­ken­nung sowie der Kri­sen­früh­er­ken­nung und geben kon­k­rete und prag­ma­ti­sche Tipps für die Umset­zung.

INHALTE:

  • Über­blick über die Gesetz­ge­bung rund um § 1 Sta­RUG: Anwen­dungs­be­reich, wesent­li­che Rege­lun­gen und Pflich­ten für die Geschäfts­füh­rer, Rechts­fol­gen bei Unter­las­sen
  • Aus­wir­kun­gen des § 1 Sta­RUG auf die Pra­xis: Anfor­de­run­gen an ein Risiko- und Kri­sen­früh­er­ken­nungs­sys­tem, ins­be­son­dere Kon­zep­tio­nie­rung, Imp­le­men­tie­rung und Doku­men­ta­tion sowie Steue­rung von bestands­ge­fähr­den­den Risi­ken
  • Erg­rei­fen von zusätz­li­chen Maß­nah­men bei (wahr­schein­li­chen) Anzei­chen von unter­neh­mens­ge­fähr­den­den Ent­wick­lun­gen: Ers­tel­len einer Liqui­di­täts­pla­nung, Kon­zi­pie­rung von Gegen­maß­nah­men etc.

Das ein­ein­halb­stün­dige Webi­nar rich­tet sich an Gesell­schaf­ter, Vor­stände, Geschäfts­füh­rer, Auf­sichts­räte sowie Bei­räte und alle Inter­es­sier­ten.

Das Webi­­­­nar wird mit GoTo­We­­­­­­­bi­­­­­­­nar durch­­­­­­­­­­­­­ge­­­­­­­führt. Als Teil­­­­­­­neh­­­­­­­mer benö­t­i­­­­­­­gen Sie einen PC mit Inter­­­­­­­ne­t­an­­­­­­­schluss. Den Ton erhal­­­­­­­ten Sie über die tele­­­­­­­fo­­­­­­­ni­­­­­­­sche Ein­­­­­­­wahl oder über Lau­t­­­­­­­sp­­­­­­­re­cher. Nach der Anmel­­­de­be­­­stä­­­ti­­­gung wer­­­­­­­den Ihnen die Zugangs­­­­­­­da­­­­­­­ten zu dem Webi­­­­­­­nar auto­­­­­­­ma­­­­­­­tisch zuge­­­­­­­sandt.

Das Webi­­­­­­­­nar ist kos­­­­­­­­ten­f­­­­­­­­rei.