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Herausforderung neues Reisekostenrecht - Auswirkungen bei Mitarbeitereinsätzen

Zum 1. Januar 2014 tritt die Reform des steu­er­li­chen Rei­se­kos­ten­rechts mit umfang­rei­chen Neu­re­ge­lun­gen in Kraft. Hier­auf soll­ten sich Unter­neh­men recht­zei­tig und umfas­send vor­be­rei­ten. Neben einer Neu­de­fi­nie­rung der bis­he­ri­gen regel­mä­ß­i­gen Arbeits­stätte durch die sog. erste Tätig­keits­stätte sind bedeu­tende Ände­run­gen beim Verpf­le­gungs­mehr­auf­wand, bei den Über­nach­tungs­kos­ten und bei der dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung ab 2014 zu ver­zeich­nen. Für die Hand­ha­bung der neuen gesetz­li­chen Rege­lun­gen gilt es, das mitt­ler­weile end­gül­tig vor­lie­gende Sch­rei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums vom 30. Sep­tem­ber 2013 zu beach­ten, wel­ches die Vor­schrif­ten aus Sicht der Finanz­ver­wal­tung erläu­tert.
Die Reform des Rei­se­kos­ten­rechts hat unmit­tel­bare Aus­wir­kun­gen auf die Berei­che Per­so­nal, Ent­gelt-/Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung, Finanz­buch­hal­tung und Con­trol­ling. Eben­falls sind Fol­gen für Aus­land­s­ein­sätze zu beach­ten.
Unter­neh­men soll­ten sich als­bald mit der prak­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Umset­zung der Neu­re­ge­lun­gen beschäf­ti­gen. Es ist zu ana­ly­sie­ren, inwie­fern die eige­nen betrieb­li­chen Rei­se­kos­ten­re­ge­lun­gen an die neuen Vor­schrif­ten ange­passt wer­den müss­ten bzw. wel­che Aus­wir­kun­gen die geän­der­ten Bestim­mun­gen hier­auf haben. Neben einer Neu­pro­gram­mie­rung bzw. Anpas­sung der Rei­se­kos­ten­soft­ware sind Ände­run­gen bei Vor­gän­gen der Rei­se­kos­ten­ab­rech­nung, die Schu­lung von Mit­ar­bei­tern des Per­so­nal­we­sens und der Rei­se­s­tel­len ins Auge zu fas­sen. Mit­ar­bei­ter mit Rei­se­tä­tig­keit sind zu infor­mie­ren.