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Das reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz

Mit der im letz­ten Jahr erfolg­ten Novelle des Erneu­er­ba­ren-Ener­gien-Geset­zes (EEG 2014) wur­den auch die Rege­lun­gen zur Beg­ren­zung der EEG-Umlage bei den strom­kos­ten- und han­dels­in­ten­si­ven Unter­neh­men geän­dert. Auf Druck der Euro­päi­schen   Kom­mis­sion wurde die Ent­las­tung von der Öko­strom­ab­gabe von stren­ge­ren Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig gemacht. Auch das soge­nannte Eigen­strom­pri­vi­leg ist hier­von  betrof­fen: Grund­sätz­lich unter­fällt jetzt auch der selbst erzeugte und zum Eigen­ver­brauch   bestimmte Strom der EEG-Umlage. Bestands­an­la­gen sind hier­von aller­dings weit­ge­hend aus­ge­sch­los­sen.

Inzwi­schen haben sowohl die betrof­fe­nen Unter­neh­men als auch das Bun­de­s­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trolle (BAFA) sowie die Wirt­schafts­prü­fer und sons­ti­gen Dienst­leis­ter erste Erfah­run­gen mit dem neuen Sys­tem gesam­melt und das erste Antrags­jahr absol­viert. Auch das Bei­hil­fen­prü­fungs­ver­fah­ren der Euro­päi­schen Kom­mis­sion gegen das EEG 2012 wurde zwi­schen­zeit­lich abge­sch­los­sen. Meh­rere Hun­dert Unter­neh­men muss­ten für die Jahre 2013 und  2014 Nach­zah­lun­gen leis­ten;   zahl­rei­che Rechts­be­helfs­ver­fah­ren hier­ge­gen sind anhän­gig.Dane­ben haben die Ände­run­gen beim Eigen­strom­pri­vi­leg auch zu zahl­rei­chen  Über­ar­bei­tun­gen beste­hen­der    Ver­träge zwi­schen Kraft­werks­ei­gen­tü­mern und Kraft­werks­nut­zern geführt. 

Wel­che Aus­wir­kun­gen sich dar­aus auf das Antrags­jahr 2015 erge­ben und wel­che aktu­el­len    Ent­wick­lun­gen für strom­kos­ten­in­ten­sive Unter­neh­men zu berück­sich­ti­gen sind, soll Gegen­stand unse­rer Ver­an­stal­tung mit pra­xi­s­er­fah­re­nen Refe­ren­ten von Ebner Stolz und Luther Rechts­an­wälte sein.

Die Teil­nah­me­ge­bühr beträgt  EUR  90,00 zuzüg­lich 19% Umsatz­steuer.