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Angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen nach dem GeschGehG: Weshalb der Wert des Geschäftsgeheimnisses irrelevant ist

Beitrag von Dr. Simon Lauck in GRUR 2019, S. 1132 f.

Seit dem 26. April 2019 werden Geschäftsgeheimnisse durch das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) besser als bisher geschützt. Geschäftsgeheimnisse sind z.B. kaufmännische Informationen wie Preiskalkulationen, aber auch technisches „Know-how“.

Damit Geschäfts­ge­heim­nisse in den Genuss des gesetz­li­chen Schut­zes kom­men, ver­langt der Gesetz­ge­ber „ange­mes­se­ne“ Maß­nah­men zur Geheim­hal­tung der Geheim­nisse. Wel­che Maß­nah­men „ange­mes­sen“ sind, ist von vie­len Fak­to­ren abhän­gig. Ins­be­son­dere soll bei der Bestim­mung der Maß­nah­men nach der der­zeit über­wie­gen­den Auf­fas­sung in der juris­ti­schen Lite­ra­tur auch der Wert und die Bedeu­tung des jewei­li­gen Geschäfts­ge­heim­nis­ses für das Unter­neh­men berück­sich­tigt wer­den: Je wert­vol­ler Geschäfts­ge­heim­nisse sind, desto mehr und effek­ti­vere Schutz­maß­nah­men müsste das Unter­neh­men umset­zen. Der Bei­trag möchte zei­gen, dass es auf den Wert der Geschäfts­ge­heim­nisse bei der Bestim­mung der not­wen­di­gen Geheim­hal­tungs­maß­nah­men nicht ankom­men kann. 

Hin­weis

Den Bei­trag lesen Sie in der Zeit­schrift GRUR 2019, Aus­gabe 11/2019, S. 1132 f.
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