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M&A-Forum 2014

Im Rah­men von Unter­neh­mens­trans­ak­tio­nen und Fusio­nen ste­hen der Kauf­preis und die finan­zi­elle Aus­ge­stal­tung der Trans­ak­tion im Fokus der Ver­hand­lun­gen. Beson­ders für Vor­stände, Geschäfts­füh­rer und Auf­sicht­s­or­gane beste­hen hier­bei Risi­ken in Haf­tung genom­men zu wer­den, sofern der Kauf­preis oder auch der Ver­kauf­s­preis aus Sicht der Anteils­eig­ner zu hoch respek­tive zu gering aus­fällt und hier­durch even­tu­ell zum Nach­teil des Unter­neh­mens gehan­delt wurde. Diese Risi­ken las­sen sich durch eine Fair­ness Opi­nion redu­zie­ren oder gar ver­hin­dern.

Im Zuge einer Fair­ness Opi­nion wird durch einen Wirt­schafts­prü­fer eine Stel­lung­nahme zur Ange­mes­sen­heit eines Trans­ak­ti­on­s­p­rei­ses im Rah­men unter­neh­me­ri­scher Ini­tia­ti­ven ers­tellt. Hier­bei fußt seine Beur­tei­lung auf fest defi­nier­ten Beur­tei­lungs­maß­s­tä­ben, die im Stan­dard IDW S8 des Insti­tuts der Wirt­schafts­prü­fer defi­niert wur­den. Als Maß­stab für die finan­zi­elle Ange­mes­sen­heit dient eine Band­b­reite von Trans­ak­ti­on­s­p­rei­sen, die aus ver­g­leich­ba­ren Trans­ak­tio­nen gewon­nen wur­den. Finan­zi­elle Ange­mes­sen­heit liegt dann vor, wenn der Trans­ak­ti­on­s­preis inn­er­halb die­ser Band­b­reite liegt (Maß­stabs­funk­tion).

Mit Hilfe einer Fair­ness Opi­nion kann die finan­zi­elle Ange­mes­sen­heit von Trans­ak­tion ermit­telt wer­den und Rechts- und Pro­zess­si­cher­heit für die betei­lig­ten Par­teien, allen voran für deren gesetz­li­che Ver­t­re­ter und Ent­schei­dungs­trä­ger, erhöht wer­den. Dies besch­leu­nigt und ver­ein­facht Trans­ak­ti­on­s­pro­zesse und stei­gert den Trans­ak­ti­ons­er­folg.

Im Rah­men des Luther M&A - Forums am 13. Mai 2014 in Stutt­gart refe­rie­ren Frau Mar­tina Schaaf und Herr Chris­tian Fuchs von Ebner Stolz über die Anlässe, Ziele, Bestand­teile und Bewer­tungs­me­tho­den im Zusam­men­hang mit Fair­ness Opi­ni­ons.