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Brexit - Handlungsbedarf für mittelständische Unternehmen in Deutschland

Die Bri­ten haben sich in ihrem Refe­ren­dum vom 23.6.2016 für den Aus­s­tieg aus der EU ent­schie­den. Am 29.3.2017 traf das offi­zi­elle Aus­tritts­sch­rei­ben in Brüs­sel ein und setzte damit die Aus­tritts­ver­hand­lun­gen in Gang.

Zuletzt einig­ten sich das Ver­ei­nigte Kön­ig­reich und die EU auf eine Ver­län­ge­rung der Ver­hand­lungs­frist bis längs­tens 31.10.2019. Am 17.10.2019 mel­de­ten EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jun­cker und Pre­mier­mi­nis­ter John­son, dass die Ver­hand­lun­gen erfolg­reich abge­sch­los­sen wer­den konn­ten. Das ent­sp­re­chend modi­fi­zierte Aus­tritts­ab­kom­men muss nun noch von bei­den Sei­ten ange­nom­men wer­den. Sollte dies nicht gelin­gen, droht das Aus­schei­den des Ver­ei­nig­ten Kön­ig­reichs aus der EU ohne Aus­tritts­ve­r­ein­ba­rung (sog. unge­re­gel­ter Bre­xit). Für den Fall des Schei­terns eines Aus­tritts­ab­kom­mens wurde Pre­mier­mi­nis­ter John­son jedoch vom bri­ti­schen Par­la­ment bereits dazu verpf­lich­tet, eine wei­tere Ver­län­ge­rung der Ver­hand­lungs­frist zu bean­tra­gen.

Für Unter­neh­men in Deut­sch­land mit Inves­ti­tio­nen im Kön­ig­reich oder mit Geschäfts­be­zie­hun­gen zu bri­ti­schen Unter­neh­men stel­len sich mit dem Bre­xit zahl­rei­che wirt­schaft­li­che Fra­gen, wie z. B. die zukünf­tige Wech­sel­kurs­ent­wick­lung und deren Aus­wir­kun­gen auf Exporte nach Großbri­tan­nien bzw. Importe von dort ins Inland. Zudem kom­men auf Unter­neh­men aber auch viel­fäl­tige (steuer-)recht­li­che Fra­gen zu, die sich deut­lich auf die wirt­schaft­li­chen Kon­takte zwi­schen dem Ver­ei­nig­ten Kön­ig­reich und das rest­li­che Europa aus­wir­ken wer­den.

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