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Brexit - Handlungsbedarf für mittelständische Unternehmen in Deutschland

Die Bri­ten haben sich in ihrem Refe­ren­dum vom 23.6.2016 für den Aus­s­tieg aus der EU ent­schie­den. Das Ende der bereits zwei­mal ver­län­ger­ten zwei­jäh­ri­gen Ver­hand­lungs­frist naht - mit bis­lang noch immer offe­nen Aus­gang.

Das zwi­schen Untern­händ­lern des Ver­ei­nig­ten Kön­ig­reichs und der EU aus­ge­han­delte Aus­tritts­ab­kom­men schei­terte bis­lang am Wider­stand des bri­ti­schen Par­la­ments. Ob noch bis zum Ablauf der bis maxi­mal 31.10.2019 ver­län­ger­ten Ver­hand­lungs­frist die Eini­gung auf ein Aus­tritts­ab­kom­men gelingt, scheint frag­lich. Denk­bar wäre ein Aus­tritt des Ver­ei­nig­ten Kön­ig­reichs zum 31.10.2019 ohne Aus­tritts­ab­kom­men (sog. unge­re­gel­ter Bre­xit) oder ggf. ein noch­ma­li­ges Refe­ren­dem, mit dem der Bre­xit abge­wen­det wer­den könnte.

Die steuer- und wirt­schafts­recht­li­chen Aus­wir­kun­gen des Bre­x­its könn­ten, sofern ein Aus­tritts­ab­kom­men doch noch zus­tan­de­kommt, ggf. erst nach Ablauf einer Über­gangs­frist spür­bar wer­den. Im Falle eines unge­re­gel­ten Bre­xit wür­den des­sen Fol­gen mit Ablauf des 12.4.2019 ein­t­re­ten.

Ange­sichts die­ser Unsi­cher­heit soll­ten sich Unter­neh­men in Deut­sch­land mit Inves­ti­tio­nen im Kön­ig­reich oder mit Geschäfts­be­zie­hun­gen zu bri­ti­schen Unter­neh­men mit den zu erwar­ten­den steuer- und wirt­schafts­recht­li­chen Fol­gen des Bre­x­its befas­sen. Einen  Über­blick ver­schafft unsere aktua­li­sierte Bro­schüre „Bre­xit - Hand­lungs­be­darf für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men in Deut­sch­land“.

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