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Fokus Recht

Die EB­NER STOLZ-Ver­an­stal­tungs­reihe FO­KUS RECHT star­tet in die­sem Jahr mit zwei Vor­trags­aben­den, die The­men von ho­her prak­ti­scher Re­le­vanz für fast je­des Un­ter­neh­men ha­ben: Zum einen be­han­deln wir mit Rechts­fra­gen rund um E-Mail-Wer­bung so­wie po­ten­ti­el­len Ri­si­ken aus Da­ten­schutz-Verstößen Com­pli­ance-The­men, die Klas­si­ker der un­ge­woll­ten Rechts­verstöße durch Un­ter­neh­men dar­stel­len. Zum an­de­ren in­for­mie­ren wir Sie über die recht­li­chen Fra­gen beim Er­werb von Soft­ware so­wie Re­ge­lungsgründe und -möglich­kei­ten im Hin­blick auf pri­vate E-Mail- und In­ter­net­nut­zung durch Ar­beit­neh­mer.
Im ers­ten Ter­min im April 2016 zei­gen wir Ih­nen die ty­pi­schen Fall­stri­cke bei der Ver­sen­dung von Info- und Werbe-E-Mails an Kun­den und Ge­schäfts­part­ner auf. Was darf man hier mit sei­nen Kun­den­da­ten und mögli­cher­weise zu­ge­kauf­ten Adress­da­ten ma­chen und wo sind die Gren­zen bei Nach­rich­ten mit rein un­ter­neh­mens­be­zo­ge­nen In­for­ma­tio­nen? Wofür be­darf es ausdrück­li­cher Wer­be­ein­wil­li­gun­gen und wo grei­fen ge­setz­li­che Pri­vi­le­gie­run­gen ein? Wieso sind wer­bende Kurz-In­for­ma­tio­nen in der Si­gna­tur von Fir­men-E-Mails ein un­kal­ku­lier­ba­res Ri­siko und da­mit in je­dem Falle zu ver­mei­den?
Ähn­li­che Fra­gen stel­len sich all­ge­mein im da­ten­schutz­recht­li­chen Be­reich ei­nes fast je­den Un­ter­neh­mens. Die dort vor­han­de­nen Rechts­ri­si­ken ver­schärfen sich im­mer mehr, da die Lan­des­da­ten­schutz­behörden den Um­gang von Un­ter­neh­men mit Da­ten zu­neh­mend streng kon­trol­lie­ren und seit kur­zem auch Wett­be­werbs­verbände mehr recht­li­che In­stru­mente zur Ver­fol­gung von Verstößen an die Hand be­kom­men ha­ben.
Spätes­tens jetzt sollte sich also je­des Un­ter­neh­men fra­gen, ob es bei der Da­ten­aus­la­ge­rung oder -wei­ter­gabe alle recht­li­chen Vor­ga­ben be­ach­tet. Diese wol­len wir Ih­nen noch ein­mal auf­zei­gen und außer­dem einen Aus­blick auf die ge­plante EU-Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung ge­ben, die ver­mut­lich im April 2016 vom EU-Par­la­ment ver­ab­schie­det wird. Auch lie­gen dann ver­mut­lich Ent­schei­dun­gen der deut­schen Da­ten­schutz­behörden zum Um­gang mit der sog. Safe-har­bor-Pro­ble­ma­tik vor, die wir Ih­nen dann gerne erläutern.
Beim zwei­ten Ter­min im Juni 2016 be­han­deln wir zwei IT-recht­li­che The­men von ho­her Pra­xis­re­le­vanz. Soft­ware wird in­zwi­schen von je­dem Un­ter­neh­men ge­nutzt – also auch ein­ge­kauft. Ge­rade wenn nicht nur Stan­dard-Soft­ware ein­ge­setzt wird, son­dern In­di­vi­dual­pro­gram­mie­run­gen be­auf­tragt wer­den, ist der dann ab­zu­schließende Pro­jekt­ver­trag mit vie­ler­lei recht­li­chen Ri­si­ken be­haf­tet. Für die we­sent­li­chen Feh­ler­quel­len in die­sem Be­reich möch­ten wir Sie sen­si­bi­li­sie­ren.
Spätes­tens beim Aus­schei­den von Mit­ar­bei­tern oder gar bei mögli­cher­weise be­gan­ge­nen Rechts­verstößen durch Mit­ar­bei­ter stellt sich dem Un­ter­neh­men die Frage, wel­che Zu­griffs­rechte der Ar­beit­ge­ber in Be­zug auf die E-Mail-Da­ten der Mit­ar­bei­ter hat. Dies hängt maßgeb­lich von den ar­beits­ver­trag­li­chen Re­ge­lun­gen zur In­ter­net- und E-Mail­nut­zung im je­wei­li­gen Un­ter­neh­men ab. Es be­steht da­her spätes­tens mit der ver­brei­te­ten Nut­zung von Smart­pho­nes An­lass, die ei­ge­nen Re­ge­lun­gen in die­sem Be­reich zu über­den­ken und ggf. an­zu­pas­sen.

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