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Die betriebliche Notfallvorsorge

Den ungeplanten Ausfall organisieren
haben Sie sich auch schon ein­mal diese Frage ges­tellt: „Was pas­siert eigent­lich, wenn dem Geschäfts­füh­rer/-Inha­ber etwas pas­siert? Plötz­lich? Auch nur für wenige Tage?“. Ent­steht dann even­tu­ell ein Hand­lungs­va­kuum, das sich für Kun­den, Geschäft­s­part­ner oder die Bank aus­wirkt und im ext­re­men Fall viel­leicht sogar exis­ten­ti­elle Aus­wir­kun­gen haben kann?
Ver­ständ­li­cher­weise fehlt der Inha­ber bzw. Geschäfts­füh­rer, wenn er nicht da ist. Umso mehr, wenn das Tages­ge­schäft ins­be­son­dere von sei­ner Per­son abhängt. Das kann bei einem unge­plan­ten Aus­fall sch­nell die finan­zi­elle Schie­flage bedeu­ten oder andere ein­schnei­dende Aus­wir­kun­gen haben.
Ent­sp­re­chend einer deut­sch­land­wei­ten Umfrage des DIHK haben nur 28% der Unter­neh­mer für den Not­fall vor­ge­sorgt und die zur Fort­füh­rung des Betrie­bes wich­tigs­ten Unter­la­gen für Ver­trau­ens­per­so­nen ver­füg­bar. Dabei kann es so sch­nell gehen. Ein Unfall - sonn­tags bei der Rad­tour, beim Aus­rei­ten, beim Kart fah­ren. Ein Vul­kan, der Asche spuckt und die Rück­reise für Tage ver­zö­gert. Und dann? Kurz vor dem ope­ra­ti­ven Ein­griff im Kran­ken­bett noch Zustän­dig­kei­ten zu regeln und Infor­ma­tio­nen zu geben, ist unnö­t­i­ger zusätz­li­cher Stress - wenn es denn über­haupt noch mög­lich ist. Und für wich­tige Unter­schrif­ten nicht ver­füg­bar zu sein und auch keine Ver­t­re­tung zu haben, wäh­rend man anderswo fest­sitzt, kann Geschäfte kos­ten.
Die betrieb­li­che Not­fall­vor­sorge ist des­halb wich­ti­ger Bestand­teil des Risi­ko­ma­na­ge­ments und sollte recht­zei­tig gere­gelt wer­den. Ein­mal zur Probe ver­un­glü­cken, so maka­ber das klingt, es kann die Exis­tenz des Unter­neh­mens bzw. der Unter­neh­mer­fa­mi­lie ret­ten.
Im ers­ten Teil infor­miert die Betriebs­wir­tin und Media­to­rin Kris­tina Borr­mann von SOL­VENZ­NA­VI­GA­TION als Spe­zia­lis­tin über das not­wen­dige Risi­ko­ma­na­ge­ment im Bereich der betrieb­li­chen Ablauf­or­ga­ni­sa­tion:
  • Ein­mal „Pro­be­ver­un­glü­cken“
  • Risi­ko­ma­na­ge­ment, was kann pas­sie­ren (Wie sch­nell kann etwas bzw. was kann dem Geschäfts­füh­rer/Inha­ber über­haupt pas­sie­ren? Dass auch er ein­mal aus­fal­len könnte, wird gern ver­drängt.)
  • Warum sollte vor­ge­sorgt wer­den, wie sehr hängt das Tages­ge­schäft von der Unter­neh­mer­per­son ab?
  • Was gehört in einen Not­fall­plan, wie wird er auf­ge­s­tellt und orga­ni­siert?
  • Ent­wick­lung von Maß­nah­men für den Fall des plötz­li­chen Aus­falls des Geschäfts­füh­rers/ Inha­bers zur Erhal­tung der Hand­lungs­fähig­keit und Siche­rung des Unter­neh­mens.
Für den recht­li­chen Teil konn­ten wir die erfah­rene Prak­ti­ke­rin, Frau Rechts­an­wäl­tin Anke Rei­ter, von der Kanz­lei Tegt­meier & Part­ner gewin­nen. Die­ser Teil des Semi­nars befasst sich mit den recht­li­chen Fol­gen einer feh­len­den Vor­sorge und den recht­li­chen Mög­lich­kei­ten einer Vor­sor­ge­re­ge­lung. Es wer­den leb­zei­t­ige Vor­sor­ge­re­ge­lun­gen für den Unter­neh­mens­be­reich vor­ge­s­tellt, abge­stimmt auf die ein­zel­nen Unter­neh­mens­ty­pen unter Berück­sich­ti­gung der Beson­der­hei­ten bei Inha­bern einer Ein­zel­firma und bei Gesell­schaf­ter­ge­schäfts­füh­r­ern einer Ein-Per­so­nen-GmbH oder Ein-Per­so­nen-GmbH & Co. KG. Außer­dem gibt Ihnen die Refe­ren­tin Hin­weise für die Gestal­tung von Unter­neh­mer­te­s­ta­men­ten.
In unse­rem Semi­nar wol­len wir mit den Teil­neh­mern ins Gespräch kom­men und sehr gern ihre Fra­gen beant­wor­ten. Wir wür­den uns freuen, wenn Sie uns bereits im Vor­feld des Semi­nars beson­dere The­men­wün­sche oder Fra­gen zusen­den wür­den.

Die Teil­nah­me­ge­bühr für unser Früh­s­tücks­se­mi­nar beträgt EUR 11,90 inkl. Umsatz­steuer. Die Gebühr ent­hält Getränke sowie einen Früh­s­tück­sim­biss. Bitte mel­den Sie sich bis zum 30. April 2014 mit dem bei­ge­füg­ten Fax­for­mu­lar ver­bind­lich an. Wir wer­den Ihnen dann eine Rech­nung zusen­den, die gleich­zei­tig als Anmel­de­be­stä­ti­gung dient.
Um das Semi­nar für Sie so effi­zi­ent wie mög­lich zu gestal­ten, haben wir die Teil­neh­mer­zahl beg­renzt. Anmel­dun­gen kön­nen daher nur nach der Rei­hen­folge ihres Ein­gangs berück­sich­tigt wer­den.

Zielgruppe

Firmeninhaber, Geschäftsführer, Ein-Personen-GmbHs