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Nexia Ebner Stolz

Wirtschaftsprüfung

Risikomanagement

Wer im Markt er­folg­reich sein möchte, muss sich großen Her­aus­for­de­run­gen stel­len. An­ge­sichts der Schnell­le­big­keit von Markt­trends in un­se­rer Ge­sell­schaft und sich lau­fend ändern­der ge­setz­li­cher Vor­ga­ben sind Un­ter­neh­men ste­tem Wan­del, ins­be­son­dere in­ter­na­tio­na­lem Wett­be­werb, neuen Rechts­grund­la­gen und im­mer härte­rer Kon­ku­renz aus­ge­setzt. Es dro­hen wirt­schaft­li­che Ri­si­ken und Straf­be­weh­run­gen auf­grund von mehr oder min­der un­be­wuss­ten Ge­set­zes­verstößen. Da­mit ein­her ge­hen fi­nan­zi­elle Einbußen und vor al­lem dra­ma­ti­sche Rufschädi­gun­gen. Ein Un­ter­neh­men muss also schnell und fle­xi­bel auf Verände­run­gen im Un­ter­neh­mens­um­feld rea­gie­ren, um am Ball zu blei­ben. Da­bei gilt es, die sich bie­ten­den Chan­cen zu nut­zen und die Ri­si­ken zu mi­ni­mie­ren.

Diese Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern, geht nicht ohne eine ef­fek­tive wie ef­fi­zi­ente Un­ter­neh­mensführung und eine an­pas­sungsfähige Un­ter­neh­mens­or­ga­ni­sa­tion. Da­bei sollte die Or­ga­ni­sa­tion zwin­gend ein Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­tem mit einem in­ter­nen Über­wa­chungs­sys­tem, einem wirk­sa­men Be­tei­li­gungs­con­trol­ling und ei­ner vor­aus­schau­en­den Frühwarn­funk­tion auf­wei­sen. Da­durch wird nicht nur die Ein­hal­tung ge­setz­li­cher Vor­ga­ben si­cher­ge­stellt, es dient viel­mehr auch der Zu­kunfts­si­che­rung so­wie der nach­hal­ti­gen Wert­stei­ge­rung des Un­ter­neh­mens.

Wer als Un­ter­neh­mer agiert weiß, dass Ri­si­ken un­ver­meid­bar und de­ren Aus­wir­kun­gen nur schwer ab­zu­schätzen sind. Hier hilft ein sys­te­ma­ti­scher Pro­zess, mit dem Ri­si­ken recht­zei­tig er­kannt und be­wer­tet wer­den können. Wir un­terstützen Sie bei der Einführung ei­nes sol­chen Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­tems - und zwar von der Kon­zep­tion über die Pro­jekt­steue­rung bis hin zur ope­ra­ti­ven fach­li­chen und in­halt­li­chen Um­set­zung. Auch bei der Aus­wahl ei­nes EDV-gestützte Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­tems können Sie von un­se­ren langjähri­gen Er­fah­run­gen in Un­ter­neh­men ver­schie­de­ner Bran­chen und Größen pro­fi­tie­ren.

Gerne be­ur­tei­len wir Ihr be­reits be­ste­hen­des Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­tem auch im Hin­blick auf eine sinn­volle Wei­ter­ent­wick­lung. Da­bei le­gen wir ein Au­gen­merk dar­auf, ob das be­ste­hende Sys­tem die Ri­si­ko­si­tua­tion des Un­ter­neh­mens vollständig ab­deckt und die Frühwarn­me­cha­nis­men in der Pra­xis funk­ti­onsfähig sind.

Mit den er­fah­re­nen Prak­ti­kern von Eb­ner Stolz steht Ih­nen ein kom­pe­ten­tes Team von Be­ra­tern aus sämt­li­chen Dis­zi­pli­nen zur Verfügung, die stets die ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen auf dem Ra­dar ha­ben und die Um­set­zung von Com­pli­ance-Vor­ga­ben im Rah­men ei­nes pra­xis­taug­li­chen Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­tems nicht aus den Au­gen ver­lie­ren.

Unsere Leistungen im Überblick:


Implementierung von Risikomanagementsystemen

Implementierung von Risikomangementsystemen

  1. For­mu­lie­rung der Ri­si­ko­st­ra­te­gie
    Wir hel­fen Ih­nen her­aus­zu­fin­den, wie hoch die Ri­si­ko­tragfähig­keit Ih­res Un­ter­neh­mens ist. Hier­bei gibt es be­son­dere Her­aus­for­de­run­gen bei Kon­zern­struk­tu­ren, die wir mit Ih­nen bewälti­gen. Wir ent­wi­ckeln mit Ih­nen ge­ne­relle Grundsätze zum Um­gang mit Ri­siko je nach Ri­si­ko­nei­gung des Un­ter­neh­mens.

  2. Ri­si­ko­iden­ti­fi­ka­tion
    Wir führen für Sie ge­mein­sam mit den uns be­nann­ten Ri­si­ko­ver­ant­wort­li­chen die Ri­si­ko­in­ven­tur durch. Hier­bei hilft un­ser brei­ter Er­fah­rungs­hin­ter­grund aus an­de­ren Un­ter­neh­men, die rich­ti­gen Fra­gen zu stel­len. Al­ter­na­tiv ent­wi­ckeln wir  für Sie auch nur das Kon­zept ei­ner sol­chen In­ven­tur und Sie führen diese selbst durch.
    Selbst­verständ­lich können wir Ih­nen auch ent­spre­chende Soft­ware emp­feh­len.

  3. Ri­si­ko­ana­lyse
    Wir ana­ly­sie­ren die er­fass­ten Ri­si­ken und stel­len sie in Zu­sam­men­hang zu­ein­an­der. Man­che Ri­si­ken he­ben sich ge­gen­sei­tig auf, während sich an­dere verstärken. Hinzu kommt die Kon­zern­sicht­weise, wo­nach Ri­si­ken bei Be­tei­li­gungs­un­ter­neh­men im Kon­zern eine an­dere Re­le­vanz ha­ben, als für die Be­tei­li­gung selbst.

  4. Ri­si­ko­be­wer­tung
    Wir führen ge­mein­sam mit den Ri­si­ko­ver­ant­wort­li­chen die Be­wer­tung der Ri­si­ken durch. hier­bei können wir auf Soft­ware­pro­dukte zurück­grei­fen oder dies klas­si­sch in Ex­cel durchführen, wo­bei wir Ih­nen ein gut ent­wi­ckel­tes Ex­cel-Tool  zur Verfügung stel­len können. Bei der Be­wer­tung ori­en­tie­ren wir uns an ei­ner zu­vor mit Ih­nen ge­mein­sam de­fi­nier­ten Ri­si­ko­ma­trix.

  5. Ri­si­ko­steue­rung
    Wenn Sie über ein rei­nes Früher­ken­nungs­sys­tem hin­aus ge­hen wol­len, dann können wir mit Ih­nen die ak­tu­el­len Maßnah­men zur Ri­si­ko­bewälti­gung fest­hal­ten. Hier­bei gilt es auch fest­zu­le­gen, wie diese Maßnah­men auf ihre Wirk­sam­keit hin überprüft wer­den sol­len. Im Rah­men un­se­rer Be­ra­tung wer­den re­gelmäßig auch Ri­si­ken auf­ge­zeigt, für die noch keine oder keine aus­rei­chen­den Maßnah­men  vor­lie­gen. Hier ent­wi­ckeln wir neue Maßnah­men und stel­len ggf. einen Um­set­zungs­plan mit Ih­nen auf. An die­ser Stelle zeigt sich re­gelmäßig im Rah­men ei­nes Be­ra­tungs­pro­jek­tes, dass als Ne­ben­pro­dukt die bes­sere Durch­drin­gung vie­ler Pro­zesse er­folgt und da­durch viele Pro­zesse auch ver­bes­sert und si­che­rer ge­macht wer­den können.

  6. Ver­gleich mit der Vor­gabe aus der Ri­si­ko­st­ra­te­gie
    Wir emp­feh­len re­gelmäßig einen Ab­gleich des Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­tems und der de­fi­nier­ten Pa­ra­me­ter mit den tatsäch­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten (Wird das Sys­tem auch ge­lebt?) und den sich mögli­cher­weise ändern­den Ziel­set­zun­gen/Stra­te­gien des Un­ter­neh­mens (Passt das so noch zu uns?). So können veränderte Markt­an­for­de­run­gen z.B. eine veränderte Ri­si­ko­be­richt­er­stat­tung not­wen­dig ma­chen, neue Ri­si­ko­fel­der müssen de­fi­niert wer­den oder der ur­sprüng­lich fest­ge­legte In­ven­tur­tur­nus er­weist sich als zu ge­ring (oder zu hoch) und muss an­ge­passt wer­den.
Wir sor­gen für eine ausführ­li­che, verständ­li­che Do­ku­men­ta­tion des ge­sam­ten Pro­zes­ses. Re­gelmäßig wird dies in einem Hand­buch sein. Dank un­se­rer Mo­dule und Er­fah­run­gen aus vie­len Pro­jek­ten können wir auch hier auf eine Viel­zahl von Bau­stei­nen zurück­grei­fen, um so den Pro­zess schlank und ef­fi­zi­ent zu ge­stal­ten.

Quick-Check Risikomanagement

Sie möch­ten in kur­zer Zeit wis­sen, ob Sie mit Ih­rem bis­he­ri­gen Sys­tem noch zeit­gemäß un­ter­wegs sind? Ob Ihr Sys­tem auch den neuen An­for­de­run­gen des Stan­dards IDW PS PS 981 genügt? Oder ob ihr Sys­tem ein­fach noch in ein­zel­nen Punk­ten ver­bes­sert wer­den kann?

Wir be­gut­ach­ten Ihr Sys­tem in ma­xi­mal einem hal­ben Tag (abhängig von der Kom­ple­xität) mit einem er­fah­re­nen Spe­zia­lis­ten und nen­nen Ih­nen un­sere kon­kre­ten Vor­schläge zur Ver­bes­se­rung. Die Um­set­zung können Sie mit Bord­mit­teln dann selbst in die Hand neh­men. Natürlich un­terstützen wir Sie hier­bei auch  wenn Sie es wünschen.

Prüfung eines bestehenden Risikomanagementsystems

Un­sere Leis­tun­gen rei­chen von der Überprüfung der Ein­hal­tung der grundsätz­li­chen Stan­dards bis hin zur Prüfung der Sys­teme im Fall von Pflichtprüfun­gen (z.B. bei börsen­no­tier­ten Ge­sell­schaf­ten) oder frei­wil­li­gen Prüfun­gen (z.B. auf Wunsch ei­nes Auf­sichts­gre­mi­ums oder vor dem Hin­ter­grund des Fra­gen­ka­ta­logs nach Haus­halts­grundsätze­ge­setz). Der Auf­trags­um­fang wird mit Ih­nen ver­ein­bart.

In der Pra­xis wer­den Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­teme häufig von der In­ter­nen Re­vi­sion überprüft. Bei klei­ne­ren Un­ter­neh­men, aber auch beim Mit­tel­stand, ist oft keine sys­te­ma­ti­sche Prüfung vor­ge­se­hen. Hier bie­tet sich an, diese von Zeit zu Zeit durchführen zu las­sen. So kann aus­ge­schlos­sen wer­den, dass es sich bei dem im­ple­men­tier­ten Sys­tem nicht um einen Pa­pier­ti­ger han­delt und dass die Pro­zesse, so wie Sie es sich ein­mal über­legt ha­ben, auch tatsäch­lich durch­geführt wer­den.

Natürlich wer­den wir Ih­nen im Rah­men un­se­rer Prüfung nicht nur Schwach­stel­len auf­zei­gen, son­dern auch Lösungsmöglich­kei­ten. Hier hilft Ih­nen und uns un­ser brei­ter Er­fah­rungs­hin­ter­grund im Be­reich un­se­rer in­ter­dis­zi­plinären Tätig­keit und spe­zi­ell auch im Be­reich der Einführung sol­cher Sys­teme

Weiterentwicklung bis hin zum Compliance-Management-System

Sie ha­ben ein Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­tem und fra­gen sich, ob dies die Grund­lage für ein Com­pli­ance-Ma­nage­ment­sys­tem sein kann oder ob Sie das Thema Com­pli­ance ganz von vorn an­pa­cken müssen?

Wir hel­fen Ih­nen dies her­aus­zu­fin­den. Wir ana­ly­sie­ren Ihr bis­he­ri­ges Sys­tem, be­spre­chen mit Ih­nen Ihr Ziel­foto von einem Com­pli­ance-Ma­nage­ment-Sys­tem und zei­gen Ih­nen den Weg dort­hin auf. Selbst­verständ­lich wird Ihr Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­tem bei Be­darf so ertüch­tigt, dass es im Stande ist, die später hin­zu­kom­men­den Com­pli­ance-Ri­si­ken auf­zu­neh­men.

Sonderthema: Risikomanagement bei Finanzdienstleistern

Kre­dit­in­sti­tute und Fi­nanz­dienst­leis­tungs­in­sti­tute un­ter­lie­gen hin­sicht­lich des Ri­si­ko­ma­nage­ments be­son­de­ren An­for­de­run­gen.

Wir bie­ten ak­tu­elle In­for­ma­tio­nen zu den Ent­wick­lun­gen rund um die Min­dest­an­for­de­run­gen an das Ri­si­ko­ma­nage­ment (Ma­Risk) der Ba­Fin.

Wir un­terstützen auch gerne bei Fra­ge­stel­lun­gen zu Ri­si­ko­ma­nage­ment­sys­te­men. Dies um­fasst auch die Durchführung von Prüfun­gen der Ri­si­ko­ma­nage­ment­pro­zesse. Bei die­sen be­ur­tei­len wir, ob u. a. die An­for­de­run­gen der Ma­Risk ein­ge­hal­ten wer­den. Gleich­zei­tig las­sen sich auch Schwach­stel­len iden­ti­fi­zie­ren. Mit­hilfe von Ver­bes­se­rungs­vor­schlägen  lässt sich die Qua­lität des Ri­si­ko­ma­nage­ments ver­bes­sern. Un­sere Leis­tung um­fasst bei Ein­satz von IT-An­wen­dun­gen auch die Be­ur­tei­lung von Schnitt­stel­len. Da­mit lässt sich si­cher­stel­len, dass die Da­ten­ba­sis ord­nungs­gemäß in Ri­si­ko­ma­nage­ment­aus­wer­tun­gen ein­fließen.

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