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Die eRechnung wird Pflicht!

So­wohl die deut­sche Bun­des­re­gie­rung als auch die EU-Kom­mis­sion ha­ben sich das Ziel ge­setzt, den Um­satz­steu­er­be­trug zu bekämp­fen und das Mehr­wert­steu­er­sys­tem zu mo­der­ni­sie­ren. Eine we­sent­li­che Rolle spielt hier­bei die Einführung der ver­pflich­ten­den eRech­nung für na­tio­nale und in­ter­na­tio­nale Umsätze.

Mit dem Wachs­tums­chan­cen­ge­setz liegt nun ein kon­kre­ter Ge­set­zes­vor­schlag zur Einführung der ver­pflich­ten­den eRech­nung für Umsätze zwi­schen inländi­schen Un­ter­neh­mern in Deutsch­land vor. Um den vor­ge­se­he­nen neuen Rech­nungs­an­for­de­run­gen zu genügen, müssen inländi­sche Un­ter­neh­mer zeit­nah in der Lage sein, eRech­nun­gen aus­zu­stel­len und zu emp­fan­gen.

Gleich­zei­tig wer­den auf eu­ropäischer Ebene im Rah­men der In­itia­tive VAT in the Di­gi­tal Age die Einführung ei­ner ver­pflich­ten­den elek­tro­ni­schen Rech­nung­stel­lung und der Auf­bau ei­nes di­gi­ta­len Mel­de­sys­tem in Echt­zeit für be­stimmte in­ner­ge­mein­schaft­li­che Umsätze dis­ku­tiert.

Wie die Re­ge­lun­gen in Deutsch­land künf­tig aus­se­hen und wie sie im eu­ropäischen Sys­tem ein­ge­bun­den sein wer­den, wel­che tech­ni­schen An­for­de­run­gen zu erfüllen sind und wie Un­ter­neh­men diese Auf­gabe am bes­ten an­ge­hen, be­spricht Eva Bren­del, Re­dak­teu­rin bei FI­NANCE und Der­Tre­asu­rer, in die­ser Folge des Mit­tel­standstalks mit Ro­bert Ba­ckes und Alex­an­der Mi­che­lutti, beide Steu­er­be­ra­ter und Um­satz­steu­er­ex­per­ten bei RSM Eb­ner Stolz.

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