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Nexia Ebner Stolz

Bundesrat: Verschärfung des Jahressteuergesetzes 2013

Gegenäußerung der Bundesregierung am 5.9.2012
Im Rah­men ihrer Beschluss­emp­feh­lun­gen zum Ent­wurf des Jahres­steu­er­ge­set­zes haben die Aus­schüsse des Bun­des­ra­tes zahl­rei­che ver­schär­fende Maß­nah­men aus dem sog. „Zwölf-Punkte-Papier" der Bun­des­re­gie­rung auf­ge­grif­fen. Die­sen Beschluss­emp­feh­lun­gen hat der Bun­des­rat am 7.6.2012 zuge­stimmt.

Mit eini­ger zeit­li­cher Ver­zö­ge­rung hat sich das Bun­des­ka­bi­nett nun am 5.9.2012 mit den Beschluss­emp­feh­lun­gen des Bun­des­ra­tes befasst. Gegen­über dem bis­he­ri­gen Regie­rungs­ent­wurf kommt es auf­grund der Beschluss­emp­feh­lun­gen des Bun­des­ra­tes, die vom Bun­des­ka­bi­nett über­wie­gend ange­nom­men wur­den bzw. wei­ter geprüft wer­den, zu Ände­run­gen, die nach­fol­gend im Ein­zel­nen kurz erläu­tert wer­den.

Ggf. kann sich auf­grund die­ser Ände­run­gen bereits Hand­lungs­be­darf bis zum 26.10.2012 erge­ben.

1. Auf­he­bung der Steu­er­be­f­rei­ung für Divi­den­den und Gewinne aus Streu­be­sitz­an­tei­len

2. Beschrän­kung des per­sön­li­chen Anwen­dungs­be­reichs von § 8b Abs. 7 KStG und § 3 Nr. 40 Sätze 3 und 4 EStG auf Kre­dit- und Finanz­di­enst­leis­tungs­in­sti­tute

3. Aus­deh­nung der kor­res­pon­die­ren­den Divi­den­den­be­steue­rung auf hybride Finan­zie­run­gen

4. Strei­chung der im Regie­rungs­ent­wurf vor­ge­se­he­nen Ver­kür­zung der Auf­be­wah­rungs­fris­ten - von der Bun­des­re­gie­rung abge­lehnt

5. Keine Ver­lust­ver­rech­nung des über­neh­men­den Rechts­trä­gers mit posi­ti­ven Ein­künf­ten des über­tra­gen­den Rechts­trä­gers im Rück­wir­kungs­zei­traum

6. Gesetz­li­che Fest­sch­rei­bung des han­dels­recht­li­chen Akti­vie­rungs­wahl­rechts für Ver­wal­tungs­kos­ten unwahr­schein­lich - vor­aus­sicht­lich keine wei­tere Ver­fol­gung

7. Ein­be­zie­hung von Zah­lungs­mit­teln, Bank­gut­ha­ben und ande­ren For­de­run­gen in das schäd­li­che Ver­wal­tungs­ver­mö­gen

8. Ver­schär­fung der Rege­lun­gen zur Auf­tei­lung der Wer­bungs­kos­ten bei Invest­ment­fonds

9. Ableh­nung des Vor­schlags zum Nach­teils­aus­g­leich bei der Besteue­rung der Pri­vat­nut­zung von Dienst- und Fir­men­wa­gen

10. Ein­füh­rung einer Lohn­steuer-Nach­schau zur Finanz­kon­trolle Schwarz­ar­beit

11. Gewer­be­steu­er­zer­le­gung bei Ener­gie­un­ter­neh­men

12. Prüf­bit­ten des Bun­des­ra­tes

13. Wei­te­rer vor­aus­sicht­li­cher Zeit­plan

 

1. Auf­he­bung der Steu­er­be­f­rei­ung für Divi­den­den und Gewinne aus Streu­be­sitz­an­tei­len

Seit dem Sys­tem­wech­sel vom Anrech­nungs- zum Hal­bein­künf­te­ver­fah­ren durch das Steu­er­sen­kungs­ge­setz vom 23.10.2000 sind in- und aus­län­di­sche Divi­den­den und Ver­äu­ße­rungs­ge­winne bei Kör­per­schaf­ten steu­er­f­rei, § 8b KStG. Gleich­wohl wird bei Divi­den­den ein Kapi­ta­l­er­trag­steu­er­ab­zug vor­ge­nom­men, wobei die ein­be­hal­tene Kapi­ta­l­er­trag­steuer bei unbe­schränkt steu­erpf­lich­ti­gen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten als Anteils­eig­ner im Rah­men der Kör­per­schaft­steu­er­ver­an­la­gung in vol­ler Höhe ange­rech­net wer­den kann, wäh­rend der Kapi­ta­l­er­trag­steue­r­ein­be­halt bei beschränkt Kör­per­schaft­steu­erpf­lich­ti­gen ohne inlän­di­sche Betriebs­stätte abgel­tende Wir­kung hat.

Mit Urteil vom 20.10.2011 (Rs. C-284/09) ent­schied der EuGH, dass die Abgel­tungs­wir­kung der Kapi­ta­l­er­trag­steuer bei aus­län­di­schen Divi­den­den­emp­fän­gern mit Streu­be­sitz­be­tei­li­gun­gen, d.h. bei Betei­li­gun­gen von weni­ger als zehn Pro­zent, eine nicht zu recht­fer­ti­gende Dis­kri­mi­nie­rung dar­s­tellt. Auf­grund des­sen emp­fiehlt der Bun­des­rat zum Jahres­steu­er­ge­setz 2013 nun, die Steu­er­f­rei­heit für Streu­be­sitz­di­vi­den­den inso­weit bei kalen­der­jah­ri­den­ti­schem Wirt­schafts­jahr rück­wir­kend ab dem Ver­an­la­gungs­zei­traum 2012 auf­zu­he­ben (§ 8b Abs. 4 KStG-neu). Bei abwei­chen­dem Wirt­schafts­jahr soll die Ver­schär­fung erst­mals in dem Ver­an­la­gungs­zei­traum gel­ten, in dem das abwei­chende Wirt­schafts­jahr endet, das nach dem 31.12.2011 begon­nen hat. Die alter­na­tive Aus­deh­nung der Steu­er­f­rei­heit auf aus­län­di­sche Unter­neh­men lehnt er wegen der zu erwar­ten­den Steu­er­aus­fälle ab.

Hin­weis: Von Sei­ten der Wirt­schaft wird aller­dings vor­ge­bracht, dass die Neu­re­ge­lung nicht nur sys­tem­wid­rig wäre, son­dern vor allem die Qua­li­tät des Stand­or­tes Deut­sch­land beein­träch­tigt würde. Bei mehr­stu­fi­gen Betei­li­gun­gen kann es näm­lich zu Kas­ka­den­ef­fek­ten kom­men. Die Neu­re­ge­lung macht Betei­li­gun­gen von weni­ger als zehn Pro­zent unat­trak­tiv. Dies zieht vor allem für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men nega­tive Fol­gen nach sich. Zudem wird der Auf­bau von Eigen­ka­pi­tal erschwert, was vor allem vor dem Hin­ter­grund von Basel III nicht akzep­ta­bel ist. Die Spit­zen­ver­bände der Wirt­schaft pla­nen zu die­sem Thema eine Ein­gabe.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird den Vor­schlag des Bun­des­ra­tes prü­fen. Offen­bar wur­den aber die Beden­ken der Wirt­schaft gegen eine der­ar­tige Steu­erpf­licht gehört. So weist das Bun­des­ka­bi­nett dar­auf hin, dass die Aus­wir­kun­gen für die betrof­fe­nen Unter­neh­men sorg­fäl­tig geprüft und abge­wo­gen wer­den müs­sen.

2. Beschrän­kung des per­sön­li­chen Anwen­dungs­be­reichs von § 8b Abs. 7 KStG und § 3 Nr. 40 Sätze 3 und 4 EStG auf Kre­dit- und Finanz­di­enst­leis­tungs­in­sti­tute

§ 8b Abs. 7 KStG nimmt Anteile, die für den kurz­fris­ti­gen Eigen­han­del bei Ban­ken und Finanz­di­enst­leis­tern in der Rechts­form einer Kör­per­schaft vor­ge­se­hen sind, aus dem Anwen­dungs­be­reich der Rege­lun­gen zur all­ge­mei­nen Ver­äu­ße­rungs­ge­winn­be­f­rei­ung und zur Divi­den­den­f­rei­stel­lung aus. Für Per­so­nen­un­ter­neh­men fin­det sich eine ent­sp­re­chende Aus­nahme von der 40 %-igen Steu­er­be­f­rei­ung von Ver­äu­ße­rungs­ge­win­nen und Divi­den­den in § 3 Nr. 40 Sätze 3 und 4 EStG. Aller­dings sind nach bis­he­ri­gem Recht nicht nur Kre­dit- und Finanz­di­enst­leis­tungs­in­sti­tute von den Steu­er­be­güns­ti­gun­gen aus­ge­nom­men, son­dern all­ge­mein alle Fin­anz­un­ter­neh­men im Sinne des Kre­dit­we­sen­ge­set­zes und damit auch Finanz- und Indu­s­trie­hol­ding­un­ter­neh­men sowie ver­mö­gens­ver­wal­tende (Fami­lien-)Kapi­tal- und Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten. Diese Ein­schrän­kung hält der Bun­des­rat für zu weit­ge­hend, so dass künf­tig von den Aus­nah­me­re­ge­lun­gen nur noch Kre­dit- und Finanz­di­enst­leis­tungs­in­sti­tute betrof­fen sein sol­len.

Hin­weis: Die Neu­re­ge­lung gilt erst­mals für Betei­li­gun­gen, die am Tag nach der Beschluss­fas­sung des Deut­schen Bun­des­ta­ges, d.h. nach dem 26.10.2012, erwor­ben wer­den.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird den Vor­schlag prü­fen. Sie weist aller­dings dar­auf hin, dass die vor­ge­schla­gene Her­aus­nahme von Fin­anz­un­ter­neh­men aus der Rege­lung keine neuen Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten eröff­nen darf und aus die­sem Grund sorg­fäl­tig geprüft wer­den muss.

3. Aus­deh­nung der kor­res­pon­die­ren­den Divi­den­den­be­steue­rung auf hybride Finan­zie­run­gen

Bei hybri­den Finan­zie­run­gen qua­li­fi­ziert die Hin­gabe von Kapi­tal wegen der zugrunde lie­gen­den Kon­di­tio­nen in einem Staat als Fremd­ka­pi­tal und in dem ande­ren Staat als Eigen­ka­pi­tal. Diese unter­schied­li­che Ein­ord­nung kann dazu genutzt wer­den, dass die Fremd­ka­pi­tal­zin­sen im Quel­len­staat als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den kön­nen und im Emp­fän­ger­staat als Divi­den­den ermä­ß­igt oder nicht besteu­ert wer­den. Durch diese Qua­li­fi­ka­ti­ons­kon­f­likte kön­nen somit unbe­steu­erte „weiße" Ein­künfte geschaf­fen wer­den. Die Gruppe Ver­hal­tens­ko­dex des Rates der Euro­päi­schen Union hat des­halb emp­foh­len, diese Qua­li­fi­ka­ti­ons­kon­f­likte durch natio­nale Rege­lun­gen im Emp­fän­ger­staat zu lösen. Der Bun­des­rat möchte diese Emp­feh­lung durch die Aus­deh­nung einer kor­res­pon­die­ren­den Besteue­rung umset­zen. Danach wer­den Zah­lun­gen, die aus deut­scher Sicht Divi­den­den dar­s­tel­len, nur noch dann von der Bemes­sungs­grund­lage frei­ge­s­tellt, wenn sie im Quel­len­staat nicht als Betriebs­aus­ga­ben behan­delt wer­den, § 8b Abs. 1 Satz 2 KStG-E. Dies wird ent­sp­re­chend im Rah­men der Abgel­tung­steuer nach­voll­zo­gen, § 3 Nr. 40d Satz 2, § 32d Abs. 2 Nr. 4 EStG-E.

Hin­weis: Diese Neu­re­ge­lung soll bereits für Bezüge gel­ten, die am Tag nach der Beschluss­fas­sung des Deut­schen Bun­des­ta­ges, d.h. nach dem 26.10.2012, zuf­lie­ßen.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird den Vor­schlag prü­fen, wobei sie die Ver­hin­de­rung von wei­ßen Ein­künf­ten für tech­nisch auf­wen­dig hält. Sie merkt zudem an, dass der Bun­des­rat im Rah­men sei­ner Ände­rungs­vor­schläge bereits einige Punkte aus den von den Koa­li­ti­ons­frak­tio­nen am 14.2.2012 vor­ge­s­tell­ten Zwölf Punk­ten zur wei­te­ren Moder­ni­sie­rung und Ver­ein­fa­chung des Unter­neh­men­steu­er­rechts auf­ge­grif­fen hat. Im Rah­men der Prü­fung der vom Bundes­rat bereits auf­ge­grif­fe­nen Ein­zel­maß­nah­men ist daher auch zu ent­schei­den, ob diese im JStG 2013 oder im Rah­men eines eigen­stän­di­gen Geset­zes­vor­ha­bens umge­setzt wer­den soll­ten.

4. Strei­chung der im Regie­rungs­ent­wurf vor­ge­se­he­nen Ver­kür­zung der Auf­be­wah­rungs­fris­ten

Im Regie­rungs­ent­wurf ist vor­ge­se­hen, die der­zei­tige 10-jäh­rige steu­er­li­che Auf­be­wah­rungs­frist ab 1.1.2013 um zwei bzw. ab 1.1.2015 um drei Jahre zu redu­zie­ren. Der Bun­des­rat bit­tet, von einer der­ar­ti­gen Ver­kür­zung abzu­se­hen, da dies, vor allem in Betriebs- und Steu­er­fahn­dungs­prü­fun­gen, de facto zu einer Ver­kür­zung der Fest­set­zungs­frist führt und dadurch straf­recht­li­che Ermitt­lun­gen unnö­tig erschwert wer­den, § 14b Abs. 1 Satz 1 UStG-E, § 147 Abs. 3 Satz 1 AO-E sowie § 257 Abs. 4 HGB-E.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung lehnt den Vor­schlag des Bun­des­ra­tes ab. Sie ver­weist dar­auf, dass durch die Archi­vie­rung und Auf­be­wah­rung von Rech­nun­gen und ande­ren Bele­gen Büro­k­ra­tie­kos­ten in beacht­li­cher Höhe ent­ste­hen. Die damit ver­bun­de­nen Kos­ten sol­len durch eine Ver­kür­zung der Auf­be­wah­rungs­fris­ten ver­rin­gert wer­den. Nach Auf­fas­sung der Bun­des­re­gie­rung trägt die Rege­lung im JStG 2013 sowohl dem Inter­esse der Wirt­schaft nach Kos­te­n­ent­las­tung Rech­nung als auch dem Erfor­der­nis der Finanz­ver­wal­tung, in Fäl­len der Steu­er­hin­ter­zie­hung wei­ter­hin in der Lage zu sein, die indi­vi­du­elle Steuer fest­zu­set­zen.

5. Keine Ver­lust­ver­rech­nung des über­neh­men­den Rechts­trä­gers mit posi­ti­ven Ein­künf­ten des über­tra­gen­den Rechts­trä­gers im Rück­wir­kungs­zei­traum

Wird eine Gewinn­ge­sell­schaft auf eine Ver­lust­ge­sell­schaft ver­sch­mol­zen, geht ein steu­er­li­cher Ver­lust­vor­trag der Ver­lust­ge­sell­schaft nicht unter, sofern kein Anteils­eig­ner­wech­sel gemäß § 8c KStG vor­liegt. Dazu gab es Gestal­tun­gen, bei denen die Besteue­rung von Gewin­nen bei Gesell­schaf­ten mit hohen stil­len Reser­ven durch Ver­rech­nung mit steu­er­li­chen Ver­lus­ten einer ande­ren Gesell­schaft ver­mie­den wer­den konnte. Zu die­sem Zweck wurde ins­be­son­dere der acht­mo­na­tige steu­er­li­che Rück­wir­kungs­zei­traum bei Umwand­lun­gen oder Ein­brin­gun­gen genutzt. Zur Ver­mei­dung die­ser Gestal­tun­gen soll beim über­neh­men­den Rechts­trä­ger gemäß § 2 Abs. 4 UmwStG-E die Ver­rech­nung sei­ner Ver­luste mit posi­ti­ven Ein­künf­ten des über­tra­gen­den Rechts­trä­gers im Rück­wir­kungs­zei­traum steu­er­lich nicht mehr zuge­las­sen wer­den. Der über­neh­mende Rechts­trä­ger hat viel­mehr die ihm zuzu­rech­nen­den posi­ti­ven Ein­künfte zu ver­steu­ern.

Hin­weis: Diese Rege­lung gilt ent­sp­re­chend für eine Ver­lust­nut­zung bei einem Org­an­trä­ger, wenn der über­neh­mende Rechts­trä­ger eine Organ­ge­sell­schaft ist, oder bei den Gesell­schaf­tern einer Per­so­nen­ge­sell­schaft als über­neh­men­dem Rechts­trä­ger.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird den Vor­schlag prü­fen. Sie teilt die Auf­fas­sung, dass die Abschaf­fung der steu­er­li­chen Rück­wir­kung im Umwand­lung­steu­er­ge­setz sowie die Einfüh­rung einer Ver­rech­nungs­be­schrän­kung für Gewinne des über­tra­gen­den Rechts­trä­gers mit Ver­lus­ten des über­neh­men­den Rechts­trä­gers unge­wollte Steu­er­ge­stal­tun­gen ver­hin­dern kann. Aller­dings sind die kon­k­rete Aus­ge­stal­tung und die Wir­kung einer sol­chen Rege­lung zu prü­fen.

6. Gesetz­li­che Fest­sch­rei­bung des han­dels­recht­li­chen Akti­vie­rungs­wahl­rechts für Ver­wal­tungs­kos­ten

Der Bun­des­rat hat den Vor­schlag der Aus­schüsse, das han­dels­recht­li­che Akti­vie­rungs­wahl­recht für Kos­ten der all­ge­mei­nen Ver­wal­tung sowie Auf­wen­dun­gen für soziale Ein­rich­tun­gen des Betriebs, für frei­wil­lige soziale Leis­tun­gen und für die betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung auch für die Steu­er­bi­lanz fest­zu­sch­rei­ben, nicht über­nom­men.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung hat keine Aus­füh­run­gen zu der Auf­nahme eines Wahl­rechts für diese Auf­wen­dun­gen gemacht, so dass der­zeit davon aus­ge­gan­gen wer­den muss, dass es die Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums bleibt, ob es die bis­her geplante Akti­vie­rungspf­licht des EStÄR 2012 umsetzt oder nicht.

7. Ein­be­zie­hung von Zah­lungs­mit­teln, Bank­gut­ha­ben und ande­ren For­de­run­gen in das schäd­li­che Ver­wal­tungs­ver­mö­gen

In der Finanz­ver­wal­tung und im Schrift­tum wird die Auf­fas­sung ver­t­re­ten, dass Finanz­mit­tel nach der Erb­schaft­steu­er­re­form kein Ver­wal­tungs­ver­mö­gen dar­s­tel­len und sie fol­g­lich - etwa im Rah­men einer sog. „Cash-GmbH" - den erb­schaft­steu­er­li­chen Begüns­ti­gun­gen für Betriebs­ver­mö­gen zuge­führt wer­den kön­nen. Der­zeit besteht daher die Mög­lich­keit, pri­vate Zah­lungs­mit­tel mit­tels Ein­lage in ein Betriebs­ver­mö­gen der erb­schaft­steu­er­li­chen Begüns­ti­gung zu unter­wer­fen. Nach Auf­fas­sung des Bun­des­ra­tes ist dies aber nur gerecht­fer­tigt, wenn die Finanz­mit­tel betriebs­not­wen­dig oder aus der Betrieb­s­tä­tig­keit ent­stan­den und im Besteue­rungs­zeit­punkt noch nicht im Pro­duk­tiv­ver­mö­gen ange­legt sind. Er for­dert aus die­sem Grund eine Ein­g­ren­zung. So wird sich in § 13b Abs. 2 Satz 2 Nr. 4 Satz 1 ErbStG-E der Begriff der Finanz­mit­tel im Sinne von Ver­wal­tungs­ver­mö­gen auf Wert­pa­piere sowie ver­g­leich­bare For­de­run­gen, Zah­lungs­mit­tel, Sicht­ein­la­gen, Bank­gut­ha­ben und andere For­de­run­gen bezie­hen, soweit deren Wert nicht gering­fü­gig bzw. betriebs­not­wen­dig ist. Von einer Betriebs­not­wen­dig­keit soll dabei aus­ge­gan­gen wer­den, wenn der Wert ins­ge­s­amt zehn Pro­zent des kapi­ta­li­sier­ten Jah­re­s­er­tra­ges, hilfs­weise des gemei­nen Werts bzw. min­des­tens des Sub­stanz­werts nicht über­s­teigt.

Zu die­sen Finanz­mit­teln gehö­ren auch For­de­run­gen aus der Ver­äu­ße­rung von Ver­wal­tungs­ver­mö­gen. Dadurch sol­len Gestal­tun­gen ver­mie­den wer­den, bei denen schäd­li­ches Ver­wal­tungs­ver­mö­gen auf Kre­dit an ein ver­bun­de­nes Unter­neh­men ver­äu­ßert wird, wodurch das ver­äu­ßernde Unter­neh­men ggf. die Ver­wal­tungs­ver­mö­gens-Grenze von 50 bzw. 10 Pro­zent ein­hal­ten kann. Klar­ge­s­tellt wird aller­dings, dass For­de­run­gen aus der regu­lä­ren Unter­neh­men­s­tä­tig­keit kein Ver­wal­tungs­ver­mö­gen bil­den.

Nach Auf­fas­sung des Bun­des­ra­tes wird der Bedarf der Unter­neh­men für eine ange­mes­sene Finanz­aus­stat­tung den­noch wegen der Aus­nahme für For­de­run­gen aus der eigent­li­chen Geschäft­stä­tig­keit, durch die zehn-Pro­zent-Pau­scha­lie­rung, die Rein­ves­ti­ti­ons­klau­sel sowie durch die fort­be­ste­hende all­ge­meine Ver­wal­tungs­ver­mö­gens­g­renze von 50 Pro­zent großz­ü­gig berück­sich­tigt.

Dane­ben wer­den die Rege­lun­gen zum jun­gen Ver­wal­tungs­ver­mö­gen auf Gestal­tungs­fälle aus­ge­rich­tet. Konnte bis­her jun­ges Ver­wal­tungs­ver­mö­gen auch im Rah­men eines Erwerbs ent­ste­hen, soll eine schäd­li­che Zufüh­rung jun­gen Ver­wal­tungs­ver­mö­gens nur noch in den Fäl­len der Ein­lage inn­er­halb der Zwei­jah­res­frist ange­nom­men wer­den.

Hin­weis: Die Neu­re­ge­lung soll bereits am Tag des Geset­zes­be­schlus­ses durch den Deut­schen Bun­des­tag grei­fen, d.h. am 26.10.2012. Inso­fern kann sich in der einen oder ande­ren Kon­s­tel­la­tion drin­gen­der Hand­lungs­be­darf erge­ben!

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung unter­stützt grund­sätz­lich die Ziel­rich­tung des Antra­ges, möchte die kon­k­rete Aus­ge­stal­tung der Ände­rung aller­dings noch wei­ter­ge­hend prü­fen. Wei­tere Aus­sa­gen sind in der Stel­lung­nahme nicht ent­hal­ten.

8. Ver­schär­fung der Rege­lun­gen zur Auf­tei­lung der Wer­bungs­kos­ten bei Invest­ment­fonds

Der Wer­bungs­kos­ten­ab­zug auf Ebene von Invest­ment­fonds soll im Rah­men des JStG 2013 auf­grund der gegen­wär­ti­gen Gestal­tung­s­an­fäl­lig­keit in § 3 Abs. 3 und 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 InvStG-E neu gere­gelt wer­den. Soweit Wer­bungs­kos­ten nicht in einem unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit Ein­nah­men ste­hen, soll eine gesetz­li­che Zuord­nung vor­ge­schrie­ben wer­den. Die Unter­tei­lung in mit Ein­nah­men zusam­men­hän­gen­den Wer­bungs­kos­ten und All­ge­mein­kos­ten wurde bei­be­hal­ten.

Hin­weis: Wer­bungs­kos­ten im unmit­tel­ba­ren, wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit lau­fen­den Ein­nah­men oder Ver­äu­ße­rungs­ge­win­nen sind dort in Ansatz zu brin­gen. Die ver­b­lei­ben­den Wer­bungs­kos­ten sind in Fort­füh­rung der bis­he­ri­gen Sys­te­ma­tik in meh­re­ren Stu­fen, die neu struk­tu­riert wur­den, zuzu­ord­nen. Soweit gesetz­lich keine abwei­chende Zuord­nung vor­ge­se­hen ist, sind die All­ge­mein­kos­ten ver­ein­fa­chend hälf­tig den lau­fen­den Erträ­gen und den Ver­äu­ße­rungs­ge­win­nen zuzu­ord­nen. Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung prüft den Vor­schlag; sie hält es jedoch für erfor­der­lich, die Zuord­nung der Kos­ten zu den Erträ­gen dif­fe­ren­zier­ter zu regeln.  

9. Ableh­nung des Vor­schlags zum Nach­teils­aus­g­leich bei der Besteue­rung der Pri­vat­nut­zung von Dienst- und Fir­men­wa­gen

Der Bun­des­rat begrüßt grund­sätz­lich die Ein­be­zie­hung von Elek­tro- und extern auf­lad­ba­ren Hybri­de­lek­tro­fahr­zeu­gen in den Anwen­dungs­be­reich der 1-Pro­zent-Rege­lung zur Dienst­wa­gen­be­steue­rung, § 6 Abs. 1 Nr. 4a EStG-E. Jedoch bemän­gelt er den im Regie­rungs­ent­wurf gegen­über dem Refe­ren­ten­ent­wurf deut­lich erhöh­ten Ver­wal­tungs­auf­wand und regt des­halb an, dass im wei­te­ren Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren eine Rege­lung gefun­den wer­den sollte, die die gewünschte För­de­rung der Nut­zung die­ser Fahr­zeuge als Dienst­wa­gen mit einer prak­ti­ka­b­len und unbüro­k­ra­ti­schen Lösung für die Finanz­ver­wal­tung und die Steu­erpf­lich­ti­gen ver­bin­det.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung kommt der Prüf­bitte nach. Sie sieht jedoch in dem vor­lie­gen­den Gesetz­ent­wurf weder auf Sei­ten der Steu­erpf­lich­ti­gen noch auf Sei­ten der Finanz­ver­wal­tung einen erhöh­ten Prü­fungs- und Erklär­ungs­auf­wand, da den Steu­erpf­lich­ti­gen die für den Abschlag erfor­der­li­chen Daten vor­lie­gen und der Finanz­ver­wal­tung mit­ge­teilt und von ihr über­prüft wer­den kön­nen.

10. Ein­füh­rung einer Lohn­steuer-Nach­schau zur Finanz­kon­trolle Schwarz­ar­beit

Mit einer Rege­lung zur Lohn­steuer-Nach­schau beab­sich­tigt der Bun­des­rat, eine gesi­cherte Rechts­grund­lage für die Betei­li­gung von Lohn­steuer-Außen­prü­fern an Ein­sät­zen der in der Zoll­ver­wal­tung ange­sie­del­ten Finanz­kon­trolle Schwarz­ar­beit zu schaf­fen. Eine effek­tive Bekämp­fung der Schwarz­ar­beit kann nach Auf­fas­sung des Bun­des­ra­tes nur durch eine Zusam­men­ar­beit der Prü­fer der Bun­des­zoll­ver­wal­tung mit den Lohn­steuer-Außen­prü­fern der Lan­des­steu­er­ver­wal­tun­gen erfol­gen. Lohn­steuer-Außen­prü­fun­gen sind jedoch recht­zei­tig vor Prü­fungs­be­ginn anzu­kün­di­gen und ermög­li­chen es den Prüf­be­hör­den des­halb nicht, sich spon­tan ein zuver­läs­si­ges Bild über ein Unter­neh­men zu machen, da die­ses nach Auf­fas­sung des Bun­des­ra­tes genü­gend Zeit hat, um Vor­keh­run­gen zu tref­fen, um gegen­über den Steu­er­be­hör­den einen nor­ma­len Geschäfts­be­trieb „vor­zu­täu­schen". Mit der Lohn­steuer-Nach­schau möchte der Bun­des­rat die Finanz­ver­wal­tung in die Lage ver­set­zen, sich einen Ein­druck über die räum­li­chen Ver­hält­nisse, das tat­säch­lich ein­ge­setzte Per­so­nal und den übli­chen Geschäfts­be­trieb zu ver­schaf­fen. Sie dient als zeit­nahe kur­so­ri­sche Kon­trolle, die die Außen­prü­fung nicht ver­drän­gen soll.

Hin­weis: Eine Lohn­steuer-Nach­schau fin­det wäh­rend der übli­chen Geschäfts- und Arbeits­zei­ten statt. Sie kann ohne vor­he­rige Ankün­di­gung und außer­halb einer Lohn­steuer-Außen­prü­fung zu den übli­chen Geschäfts- und Arbeits­zei­ten durch­ge­führt wer­den, § 42g EStG-E.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung stimmt die­sem Vor­schlag zu. 

11. Gewer­be­steu­er­zer­le­gung bei Ener­gie­un­ter­neh­men

Grund­sätz­lich wird der Gewer­be­steu­er­mess­be­trag nach dem Ver­hält­nis der Arbeits­löhne auf­ge­teilt. Eine Aus­nahme hierzu gilt bis­her schon für Wind­parks, da an den Stand­ort­ge­mein­den regel­mä­ßig keine Arbeit­neh­mer beschäf­tigt sind. Diese Aus­nah­men sol­len nun­mehr auf Anla­gen zur Nut­zung Erneu­er­ba­rer Ener­gien aus­ge­dehnt wer­den. Hierzu gehö­ren die Sola­r­e­n­er­gie, die Was­ser­kraft, die Geo­ther­mie sowie die Ener­gie aus Bio­masse und Bio­ab­fäl­len.

Hin­weis: Die Neu­re­ge­lung soll für ab den 1. Juli 2012 geneh­migte Anla­gen gel­ten.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird den Vor­schlag prü­fen, weist jedoch dar­auf hin, dass die Rege­lung mit einem ener­gie­po­li­ti­schen Erfor­der­nis nicht begründ­bar ist, weil der Aus-bau der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen seit 2010 in stär­ke­rem Maß erfolgt als von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­se­hen. Die Rege­lung führt somit allen­falls zu einer finan­zi­el­len Stär­kung von Gemein­den mit ent­sp­re­chen­den Anla­gen.

12. Prüf­bit­ten des Bun­des­ra­tes

Zudem wer­den auf Ver­an­las­sung des Bun­des­ra­tes fol­gende Prüf­bit­ten in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren auf­ge­nom­men:

- Ver­ein­fa­chun­gen und Ver­bes­se­run­gen der Rechts­si­cher­heit bei der Org­an­schaft, vor allem Ver­zicht auf den Ergeb­nis­ab­füh­rungs­ver­trag sowie Berück­sich­ti­gung der Recht­sp­re­chung zur grenz­über­sch­rei­ten­den Org­an­schaft.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung kommt der Prüf­bitte nach. Sie strebt län­ger­fris­tig eine moderne Grup­pen­be­steue­rung an, was jedoch die Ver­bes­se­rung der Rechts­si­cher­heit der beste­hen­den Org­an­schaft nicht grund­sätz­lich aus­sch­ließt. Bei der Prü­fung wer­den ins­be­son­dere die aktu­elle BFH-Recht­sp­re­chung zur mög­li­chen grenz­über­sch­rei­ten­den gewer­be­steu­er­li­chen Org­an­schaft (Az. I R 54/10 und I R 55/10) sowie die vor dem EuGH anhän­gi­gen Ver­fah­ren berück­sich­tigt.

- Aus­wei­tung der Rege­lun­gen zur Wert­pa­pier­leihe auf Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten als Ver­lei­her, § 8b Abs. 10 KStG.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung kommt der Prüf­bitte nach.

- Beschrän­kung der inlän­di­schen Ver­rech­nung fina­ler aus­län­di­scher Betriebs­stät­ten­ver­luste im Ein­klang mit EU-Recht.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung kommt die­ser Prüf­bitte bereits nach und führt aus, dass der­zeit noch nicht absch­lie­ßend geklärt ist, wann und ggf. in wel­chem Umfang finale aus­län­di­sche Ver­luste im Inland nach EU-Recht zu berück­sich­ti­gen sind. Es wird geprüft, ob das vor dem EuGH anhän­gige Vor­a­b­ent­schei­dungs­ver­fah­ren (Rs. C-103/11 - A Oy) abge­war­tet wer­den sollte.

- Rege­lun­gen zur Ver­mei­dung von Gestal­tungs­mo­del­len mit sog. grun­d­er­werb­steu­er­li­chen RETT-Blo­cker Struk­tu­ren.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung unter­stützt die Ziel­rich­tung des Antra­ges, möchte jedoch die kon­k­rete Aus­ge­stal­tung der Ände­rung noch näher prü­fen.

- Ein­füh­rung von ein­heit­li­chen for­ma­len Rege­lun­gen zur Aus­übung des umwand­lungs­steu­er­li­chen Bewer­tungs­wahl­rechts.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird der Prüf­bitte nach­kom­men.

- Ver­hin­de­rung bestimm­ter Gestal­tun­gen im Zusam­men­hang mit der Ein­brin­gung von Betrie­ben, bei denen die Gegen­leis­tung ledig­lich zu einem gerin­gen Teil in Anlei­hen besteht.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird der Prüf­bitte nach­kom­men.

- Auf­kom­mens­neu­trale Umset­zung der drin­gend erfor­der­li­chen Ver­ein­fa­chung des steu­er­li­chen Rei­se­kos­ten­rechts.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird der Prüf­bitte nach­kom­men.

- Ver­hin­de­rung von Gestal­tun­gen durch Berück­sich­ti­gung von Ver­lus­ten aus einer Betei­li­gung an einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft im Rah­men des nega­ti­ven Pro­gres­si­ons­vor­be­halts, §§ 15b, 32b EStG.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird der Prüf­bitte nach­kom­men.

- Ände­rung von § 50d Abs. 8 und 9 EStG zur Ver­mei­dung wei­ßer Ein­künfte aus grenz­über­sch­rei­ten­den Akti­vi­tä­ten.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird der Prüf­bitte nach­kom­men.

- Ände­rung des § 50d Abs. 10 EStG, der auf­grund der aktu­el­len BFH-Recht­sp­re­chung fak­tisch leer­läuft.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird der Prüf­bitte nach­kom­men.

- Besteue­rung spä­te­rer Ver­äu­ße­rungs­ge­winne in Fäl­len, denen vor Weg­zug des Steu­erpf­lich­ti­gen ins Aus­land Anteile auf eine gewerb­lich geprägte Per­so­nen­ge­sell­schaft über­tra­gen wor­den sind.

Bun­des­re­gie­rung: Die Bun­des­re­gie­rung wird der Prüf­bitte nach­kom­men.

13. Wei­te­rer vor­aus­sicht­li­cher Zeit­plan

Nach dem wei­te­ren vor­aus­sicht­li­chen Zeit­plan erfolgt die Anhör­ung im Finanz­aus­schuss des Bun­des­ta­ges am 26.9.2012. Die Bera­tung im Finanz­aus­schuss beginnt dann am 17.10.2012 und soll am 24.10.2012 abge­sch­los­sen wer­den. Die 2./3. Lesung im Bun­des­tag ist für 26.10.2012 geplant, dabei ist zu beach­ten, dass einige Rege­lun­gen bereits zu die­sem Zeit­punkt und nicht erst zum 1.1.2013 in Kraft tre­ten wer­den. Die 2. Bera­tung im Bun­des­rat ist für 23.11.2012 vor­ge­se­hen.

Stutt­gart, 10.9.2012

Dr. Ulrike Höreth, Bri­gitte Stel­zer, Bet­tina Weyh



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