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Presse

Vorsteuervergütung 2011 bis spätestens 30. September 2012 beantragen

In Deutsch­land ansässige Un­ter­neh­mer, die im EU-Aus­land im Jahr 2011 Wa­ren ge­kauft oder Dienst­leis­tun­gen be­zo­gen ha­ben und de­nen da­bei ausländi­sche Um­satz­steuer in Rech­nung ge­stellt wurde, können un­ter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen die Rücker­stat­tung der im an­de­ren EU-Mit­glied­staat be­zahl­ten Um­satz­steuer be­an­tra­gen. Hierzu muss über das Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern (www.els­ter.de oder www.bzst.de) für je­den EU-Mit­glied­staat ein se­pa­ra­ter Er­stat­tungs­an­trag elek­tro­ni­sch ein­ge­reicht wer­den. Bei der An­trags­stel­lung ist eine Maske mit Pflicht­fel­dern aus­zufüllen und der An­trags­stel­ler muss au­then­ti­fi­ziert sein. „Doch die­ser An­trag kann nicht be­lie­big lange ge­stellt wer­den“, warnt Marco Bahmüller, Wirt­schaftsprüfer und Steu­er­be­ra­ter bei Eb­ner Stolz Mönning Ba­chem. „Viel­mehr muss der An­trag bis spätes­tens zum 30. Sep­tem­ber des auf das Jahr der Rech­nung­stel­lung fol­gen­den Ka­len­der­jah­res ein­ge­reicht wer­den. Des Wei­te­ren muss der Vergütungs­be­trag, d. h. die ausländi­sche Um­satz­steuer, min­des­tens 50 Euro be­tra­gen.“ Dar­aus folgt, dass Vor­steu­er­vergütungs­anträge für 2011 bis spätes­tens zum 30. Sep­tem­ber 2012 ge­stellt wer­den müssen. Bei die­ser Frist han­delt es sich um eine Aus­schluss­frist, die nicht verlänger­bar ist. 
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