deen
Nexia Ebner Stolz

Unternehmerdialog Agrar & Ernährung setzt Erfolgsgeschichte fort

Am 22. November 2018 trafen sich zum vierten Mal Top-Manager beim Unternehmerdialog Agrar & Ernährung in Köln. Sie diskutierten darüber, wie man den zahlreichen disruptiven Veränderungen in der Branche begegnen und den Wandel für sich nutzen kann.

  • Andreas Schüren, Partner bei Ebner Stolz, begrüßte die Teilnehmer.
  • Durch den Abend steuerte Christoph Havermann, Partner bei Ebner Stolz.
  • Michael Willkomm, Geschäftsführer der Peter Mertes KG, berichtete, wie sein Schwiegervater die Erzeugnisse seines Weingutes einst in die Supermärkte brachte.
  • Matthias Steinforth ist Gründer und Geschäftsführer des Start-ups Durststrecke GmbH. Die Liefer-App Durst vermittelt die Nachfrager an die passenden Händler.
  • Peter Sielmann ist CFO der Neumann Gruppe GmbH, mit 50 Firmen in 27 Ländern der weltweit führende Rohkaffeedienstleister.

„Tra­di­tion verpf­lich­tet“, heißt es. Zum vier­ten Mal haben die Ebner Stolz Mana­ge­ment Con­sul­tants den Unter­neh­mer­dia­log Agrar & Ernäh­rung aus­ge­tra­gen und damit das Ver­an­stal­tungs­for­mat als Platt­form für den Aus­tausch von Top-Ent­schei­dern der Bran­che end­gül­tig eta­b­liert. 50 Gäste waren am 22. Novem­ber 2018 nach Köln gekom­men, um über ein stra­te­gisch wich­ti­ges Mana­ge­ment­thema zu dis­ku­tie­ren: „Dis­kon­ti­nui­tä­ten – Wan­del ver­ste­hen und nut­zen“. Stoff für gute Gespräche lie­fer­ten die drei Red­ner, die das Motto aus ganz unter­schied­li­chen Blick­win­keln beleuch­te­ten:

Hoch­ka­rä­ti­ges Line-up an Refe­ren­ten

Eine radi­kale Idee hatte vor 50 Jah­ren Gus­tav Will­komm mit dem Wein­gut sei­nes Schwie­ger­va­ters. Er wollte Wein super­markt­fähig machen. Sein Sohn Michael Will­komm, Geschäfts­füh­rer der Peter Mer­tes KG, berich­tete, wie sich das Unter­neh­men zu einem welt­weit füh­r­en­den Wein­ab­fül­ler ent­wi­ckelt hat und diese Posi­tion über Jahr­zehnte behaup­ten konnte – trotz viel­fäl­ti­ger dis­kon­ti­nu­ier­li­cher Ein­flüsse wie stei­gen­dem Wett­be­werb, sich wan­deln­der Ver­brau­cher­an­sprüche und einer zuneh­men­den Han­dels­macht.

Wel­che Chan­cen sich durch Dis­kon­ti­nui­tät ins­be­son­dere durch die Digi­ta­li­sie­rung erge­ben, dar­über refe­rierte Mat­thias Stein­forth, Grün­der und Geschäfts­füh­rer des Start-ups Durst­st­re­cke GmbH. Mit der Smart­phone-App Durst will er den Ein­kauf von Geträn­ken radi­kal ver­ein­fa­chen: kein Kis­ten­sch­lep­pen mehr, keine umständ­li­che Pfan­drück­gabe. Anders als der Wett­be­wer­ber fla­schen­post.de arbei­tet Durst jedoch mit Geträn­k­e­händ­lern zusam­men und bie­tet ihnen mit der tech­ni­schen Platt­form quasi die Brü­cke in die digi­tale Welt.

Ein Markt, der sich eben­falls ext­rem gewan­delt hat, ist der Roh- und Röst­kaf­fee­markt. Das Kult­ge­tränk durch­lebt immer wie­der neue Trends – vom Sie­ges­zug der Pads und Kap­seln bis hin zur Ent­wick­lung inno­va­ti­ver Spe­zia­li­tä­ten. Zudem drän­gen zahl­rei­che neue Player in den Markt, wie z. B. jüngst der Riese Coca Cola oder aber auch kleine, regio­nale Rös­te­reien. Über Ent­wick­lun­gen wie diese sprach Peter Siel­mann, CFO der Neu­mann Gruppe GmbH. Mit 50 Fir­men in 27 Län­dern ist sein Unter­neh­men der welt­weit füh­r­ende Roh­kaf­fee­di­enst­leis­ter.

Gro­ßes Bran­chen­spek­trum sorgt für leb­hafte Dis­kus­sion

Doch neben den Inhal­ten steht bei der Ver­an­stal­tung auch das Net­wor­king im Vor­der­grund – und das lebt bekannt­lich von den Teil­neh­mern. Auch die­ses Mal war wie­der ein brei­tes Spek­trum der Bran­che ver­t­re­ten: ange­fan­gen beim Agri­bu­si­ness über Flei­sch­wa­ren und Back­wa­ren bis hin zu Zucker und Getränke. Ent­sp­re­chend rege waren die Dis­kus­sio­nen, die sich bis in den spä­ten Abend fort­setz­ten.
 

nach oben