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Unternehmensidentität bei gewerblich geprägter Personengesellschaft

Auch bei einer gewerblich geprägten Personengesellschaft prüft der BFH die Unternehmensidentität als Voraussetzung für den Verlustabzug.

Nach stän­di­ger Recht­sp­re­chung des BFH setzt der Abzug von Gewer­be­ver­lus­ten aus vor­an­ge­gan­ge­nen Erhe­bungs­zei­träu­men die Unter­neh­mens- und Unter­neh­me­ri­den­ti­tät vor­aus, § 10a GewStG. Auch bei einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft im Sinne von § 15 Abs. 3 Nr. 2 S. 1 EStG ist die Unter­neh­men­s­i­den­ti­tät Vor­aus­set­zung für den Abzug des Gewer­be­ver­lusts, auch wenn eine sol­che Per­so­nen­ge­sell­schaft kei­nen Gewer­be­be­trieb bet­reibt, so der BFH mit Urteil vom 4.5.2017 (Az. IV R 2/14).

Hin­weis

Die Unter­neh­men­s­i­den­ti­tät kann feh­len, wenn eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zunächst ori­gi­när gewerb­lich tätig ist, ansch­lie­ßend Ein­künfte aus Gewer­be­be­trieb kraft gewerb­li­cher Prä­gung erzielt und dabei Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen in Bezug auf eine künf­tig (wie­der) ori­gi­när gewerb­li­che Tätig­keit vor­nimmt.



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