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Ungarn: Ablauf der Frist zur Erstellung der Verrechnungspreisdokumentation für 2021

Mit dem in Un­garn zu be­ach­ten­den Fris­tende zur Ab­gabe der Körper­schaft­steu­er­erklärung für 2021 zum 31.05.2022 ha­ben Un­ter­neh­men dort auch ihre Do­ku­men­ta­tion über die Er­mitt­lung von Ver­rech­nungs­prei­sen für 2021 ab­zu­schließen.

Die Ver­rech­nungs­preis­do­ku­men­ta­tion ist zwar nicht mit der Körper­schaft­steu­er­erklärung den Fi­nanz­behörden vor­zu­le­gen. Je­doch ist diese - wie auch in Deutsch­land - vor­zu­hal­ten, um sie auf An­for­de­rung der Fi­nanz­behörden zur Verfügung stel­len zu können.

Von der Pflicht zur Er­stel­lung ei­ner Ver­rech­nungs­preis­do­ku­men­ta­tion bis zum 31.05. des Fol­ge­jah­res sind kleine und mitt­lere Un­ter­neh­men zwar be­freit. Zu be­ach­ten ist hier­bei, dass die Ein­ord­nung als klei­nes oder mitt­le­res Un­ter­neh­men nicht auf Ba­sis des ein­zel­nen Un­ter­neh­mens, son­dern viel­mehr un­ter Berück­sich­ti­gung von ag­gre­gier­ten Wer­ten der Un­ter­neh­mens­gruppe zu er­fol­gen hat.

Hin­weis: Bei der Er­mitt­lung von Ver­rech­nungs­prei­sen und de­ren Do­ku­men­ta­tion sind zum einen ent­spre­chend der Gui­de­lines, die die OECD be­reits Ende 2020 veröff­ent­licht hat, die Aus­wir­kun­gen der Co­vid-19-Pan­de­mie zu berück­sich­ti­gen. Zum an­de­ren ist in­ner­halb der Gruppe dar­auf zu ach­ten, dass die Ver­rech­nungs­preis­er­mitt­lung der ein­zel­nen Grup­pen­un­ter­neh­men kon­sis­tent ist und im Ein­klang mit den An­for­de­run­gen der je­weils in­vol­vier­ten Staa­ten ste­hen.

Ge­mein­sam mit un­se­ren Part­nern aus un­se­rem Ne­xia-Netz­werk können wir bei der Ent­wick­lung ei­nes sol­chen stim­mi­gen Ver­rech­nungs­preis­sys­tems un­terstützen und bei des­sen möglichst ef­fi­zi­en­ter Do­ku­men­ta­tion be­ra­ten.

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