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Umsetzung der globalen Mindeststeuer

Der Ende 2021 veröff­ent­lichte Ent­wurf ei­ner EU-Richt­li­nie zur „Gewähr­leis­tung ei­ner glo­ba­len Min­dest­be­steue­rung für mul­ti­na­tio­nale Un­ter­neh­mens­grup­pen in der Union“ sieht die Einführung ei­ner Min­dest­steuer für große Kon­zerne vor. Mit der Richt­li­nie sol­len die Vor­ga­ben der OECD-Mus­ter­vor­schrif­ten des „In­clu­sive Frame­work on BEPS“ um­ge­setzt wer­den.

Über sog. Ergänzungs­steu­ern soll eine Steu­er­be­las­tung von Ge­win­nen von Kon­zer­nen mit Umsätzen von min­des­tens 750 Mio. Euro mit einem ef­fek­ti­ven Steu­er­satz von min­des­tens 15 % in je­dem Steu­er­ho­heits­ge­biet, in dem die Un­ter­neh­mens­gruppe Toch­ter­ge­sell­schaf­ten oder Be­triebsstätten un­terhält, er­reicht wer­den. Der Richt­li­ni­en­vor­schlag sieht eine zügige Um­set­zung in das na­tio­nale Recht der EU-Mit­glied­staa­ten vor. Im Zuge der An­wen­dung der Re­ge­lun­gen der Min­dest­steuer soll­ten sich be­trof­fene Un­ter­neh­men auf einen deut­li­chen ad­mi­nis­tra­ti­ven Mehr­auf­wand ein­rich­ten.

In ih­rem Auf­satz „Der EU-Richt­li­nien­ent­wurf zur Um­set­zung der glo­ba­len Min­dest­steuer (GloBE) – Funk­ti­ons­weise und Pra­xis­im­pli­ka­tio­nen“, der in In­ter­na­tio­na­les Steu­er­recht, Heft 04/2022 S. 118 ff. er­schie­nen ist, ana­ly­sie­ren Dr. Da­niel Zöller und Dr. Chris­tian Stef­fens die Funk­ti­ons­weise der glo­ba­len Min­dest­steuer und ge­hen auf aus­gewählte pra­xis­re­le­vante Fall­kon­stel­la­tio­nen ein.

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