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Umsatzsteuer Impuls - Neues zum Vorsteuerabzug

BFH und EuGH stär­ken die Posi­tion der Unter­neh­mer beim Vor­steu­er­ab­zug.

Der Bun­des­fi­nanz­hof und der Euro­päi­sche Gerichts­hof äußer­ten sich kürz­lich in zwei Urtei­len zu den Vor­aus­set­zun­gen des Vor­steu­er­ab­zugs. Die Urteile sind durch­aus als unter­neh­mer­f­reund­lich ein­zu­stu­fen.

So erkennt der BFH eine Rech­nung für Zwe­cke des Vor­steu­er­ab­zugs als ord­nungs­ge­mäß an, wenn zwar das Leis­tungs­da­tum fehlt, jedoch davon aus­zu­ge­hen ist, dass die Leis­tung im Monat der Rech­nungs­aus­stel­lung bewirkt wurde.

Der EuGH nahm Stel­lung zum Vor­steu­er­ab­zug aus Anzah­lungs­rech­nun­gen. Die­ser darf bei aus­b­lei­ben­der Leis­tung nur ver­sagt wer­den, wenn der Anzah­lende im Zah­lungs­zeit­punkt wusste oder hätte wis­sen müs­sen, dass die Leis­tung unsi­cher ist. Erlangt er die Kennt­nis erst spä­ter kann die Berich­ti­gung des Vor­steu­er­ab­zugs davon abhän­gig gemacht wer­den, dass die Anzah­lung vom Ver­trag­s­part­ner zurück­ge­zahlt wurde.

Was aus die­sen neuen Ent­schei­dun­gen zu schluss­fol­gern ist, lesen Sie in unse­rem Umsatz­steuer Impuls.

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