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Kon­si­g­na­ti­ons­la­ger-Rege­lung – neues Melde-For­mu­lar

Zum 1.1.2020 wurde eine Ver­ein­fa­chungs­re­ge­lung für die Besteue­rung von Lie­fe­run­gen in einen ande­ren EU-Mit­g­lied­staat über ein dort bele­ge­nes Kon­si­g­na­ti­ons­la­ger ein­ge­führt. Sind die Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, ist erst im Zeit­punkt der Ent­nahme der Ware aus dem Kon­si­g­na­ti­ons­la­ger eine inn­er­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­rung anzu­neh­men. Der vor­ge­hende Waren­trans­port in das Kon­si­g­na­ti­ons­la­ger ist hin­ge­gen umsatz­steu­er­lich unbe­acht­lich.

Die Anwen­dung die­ser Ver­ein­fa­chungs­re­ge­lung setzt u. a. vor­aus, dass der Lie­fe­r­ant gegen­über dem Bun­des­zen­tral­amt für Steu­ern (BZSt) den Trans­port der Waren in ein im EU-Aus­land bele­ge­nes Kon­si­g­na­ti­ons­la­ger im Rah­men der Zusam­men­fas­sen­den Mel­dung (ZM) mel­det. Da dies aus tech­ni­schen Grün­den jedoch bis­lang nicht mög­lich ist, hat die Finanz­ver­wal­tung mit BMF-Sch­rei­ben vom 28.1.2020 ein neues Melde-For­mu­lar bereit­ge­s­tellt. Soll die neue Kon­si­g­na­ti­ons­la­ger-Rege­lung genutzt wer­den, ist das neue For­mu­lar bereits für den Mel­de­zei­traum Januar 2020 zu ver­wen­den.

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