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Umsatzsteuer Impuls - Briefkastenanschrift als Rechnungsanschrift

Brief­kas­ten­an­schrift genügt für ord­nungs­ge­mäße Rech­nung

Um den Vor­steu­er­ab­zug gel­tend machen zu kön­nen, muss eine ord­nungs­ge­mäße Rech­nung vor­lie­gen, die alle gesetz­lich gefor­der­ten Anga­ben ent­hält. Erfor­der­lich dazu ist u.a. die Angabe der voll­stän­di­gen Anschrift der Leis­tung­s­part­ner auf der Rech­nung. Der BFH ver­t­rat hierzu bis­lang die Auf­fas­sung, dass dem nicht Genüge getan ist, wenn der leis­tende Unter­neh­mer eine Adresse ver­wen­det, an der er keine wirt­schaft­li­che Akti­vi­tät auf­weist.

Hieran hält der BFH nun nicht mehr fest und folgte der Rechts­auf­fas­sung des EuGH. Dem­nach steht dem Vor­steu­er­ab­zug nicht mehr die Ver­wen­dung einer Adresse ent­ge­gen, an der der Leis­tende ledig­lich pos­ta­lisch zu errei­chen ist.

Was dies kon­k­ret für die Pra­xis bedeu­tet, lesen Sie in unse­rem aktu­el­len Umsatz­steuer Impuls.

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