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Nexia Ebner Stolz

Thomas Götze kandidiert als Mitglied für den Beirat der Wirtschaftsprüferkammer

Der Hamburger Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner von Ebner Stolz, Thomas Götze, kandidiert für die Beiratswahlen der Wirtschaftsprüferkammer (WPK) im Sommer dieses Jahres.

Der Ham­bur­ger Wirt­schafts­prü­fer, Steu­er­be­ra­ter und Part­ner von Ebner Stolz, Tho­mas Götze, kan­di­diert für die Bei­rats­wah­len der Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer (WPK) im Som­mer die­ses Jah­res. Die Wahl fin­det alle vier Jahre statt.

Thomas Götze kandidiert als Mitglied für den Beirat der Wirtschaftsprüferkammer

Tho­mas Götze wurde nach dem Stu­dium der Betriebs­wirt­schafts­lehre 1989 als Steu­er­be­ra­ter und 1992 als Wirt­schafts­prü­fer bes­tellt. Bevor er 2008 als Part­ner zu Ebner Stolz wech­selte, war er Part­ner einer inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft. Er ist seit vie­len Jah­ren Mit­g­lied der Prü­fungs­kom­mis­sion für das Wirt­schafts­prü­fer­exa­men, stell­ver­t­re­ten­der Vor­sit­zen­der des Kura­to­ri­ums einer Stif­tung und Mit­g­lied im Board der Region EMEA von Nexia Inter­na­tio­nal, einem inter­na­tio­na­len Netz­werk unab­hän­gi­ger Wirt­schafts­prü­fungs-gesell­schaf­ten, dem Ebner Stolz ange­hört.

Die WPK ist eine Kör­per­schaft des öff­ent­li­chen Rechts, deren Mit­g­lie­der alle Wirt­schafts­prü­fer, ver­ei­dig­ten Buch­prü­fer, Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaf­ten und Buch­prü­fungs­ge­sell­schaf­ten in Deut­sch­land sind.

Der aus 52 Mit­g­lie­dern beste­hende Bei­rat der WPK stellt das Par­la­ment der Beruf­s­an­ge­hö­ri­gen dar. Die Auf­ga­ben des Bei­rats beste­hen u.a. in der Rege­lung der Zusam­men­ar­beit mit ande­ren Kam­mern und Berufs­ver­bän­den, der Emp­feh­lung von berufs­stän­di­schen Ver­t­re­tern in die Berufs­ge­richte, der Beru­fung von Mit­g­lie­dern der Auf­ga­ben-, Wider­spruchs- und Prü­fungs­kom­mis­sion sowie der Kom­mis­sion für Qua­li­täts­kon­trolle. Der Bei­rat stellt den jähr­li­chen Wirt­schafts­plan fest, geneh­migt den Jah­res­ab­schluss, besch­ließt die Berufs­sat­zung, wählt aus sei­ner Mitte den Vor­stand der WPK , nimmt den Tätig­keits­be­richt des Vor­stands ent­ge­gen und  ent­las­tet ihn. Die Bei­rat­stä­tig­keit wird ehrenamt­lich aus­ge­führt.

Herr Götze, was hat Sie bewo­gen, sich für das ehrenamt­li­che Amt des Bei­rats­mit­g­lieds in der WPK zu bewer­ben?

Eigen­ver­ant­wor­tung und Selbst­be­stim­mung sind die Wesens­merk­male der freien Berufe. Mir liegt als Part­ner mit eige­ner unter­neh­me­ri­scher Ver­ant­wor­tung, der die Anfor­de­run­gen und Beson­der­hei­ten mit­tel­stän­di­scher Man­dan­ten kennt und zu schät­zen weiß, die Zukunft unse­res mit­tel­stän­di­schen Berufs­stan­des beson­ders am Her­zen. Meine Erfah­run­gen in mit­tel­stän­di­schen und inter­na­tio­na­len Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaf­ten hel­fen mir, die unter­schied­li­chen Inter­es­sen der Kam­mer­mit­g­lie­der zu ver­ste­hen und wo erfor­der­lich Brü­cken zu bauen.

Sehen Sie die Inter­es­sen von Gesell­schaf­ten Ihrer Größe in der WPK aus­rei­chend ver­t­re­ten?

Die WPK als unsere Selbst­ver­wal­tung hat einen kla­ren Auf­trag: Sie wahrt die Inter­es­sen des gesam­ten Berufs­stan­des nach außen und sorgt für klare und ver­bind­li­che Regeln nach innen. Von den Prü­fern in klei­ne­ren Pra­xen über den Mit­tel­stand bis zu den gro­ßen Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaf­ten haben alle Mit­g­lie­der der WPK einen Anspruch dar­auf, dass ihre Inter­es­sen ange­mes­sen berück­sich­tigt wer­den. Dies kann natür­lich nur gelin­gen, wenn auch die Ver­t­re­ter klei­ne­rer und mit­tel­stän­di­scher Pra­xen ange­mes­sen in der WPK ver­t­re­ten sind. Ich bin sehr zuver­sicht­lich, dass die anste­hende Bei­rats­wahl dies berück­sich­ti­gen wird.

Wel­ches sind die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen des Berufs­stan­des und wel­chen spe­zi­el­len Her­aus­for­de­run­gen sollte sich die Wirt­schafts­prü­fer­kam­mer in den nächs­ten Jah­ren in beson­de­rem Maße stel­len?

Die WPK kann die Inter­es­sen des Berufs­stan­des nur kraft­voll ver­t­re­ten, wenn der Berufs­stand mit einer Stimme spricht. Gesch­los­sen­heit ist nur mög­lich, wenn die WPK mit ihren Mit­g­lie­dern den Dia­log sucht, tran­s­pa­rent über ihre Arbeit infor­miert und so das Ver­trauen in die Kam­mer stärkt.

Als beson­dere Her­aus­for­de­rung der nächs­ten Jahre sehe ich die Berei­che Nach­wuchs­ge­win­nung und Digi­ta­li­sie­rung.

Der Beruf des Wirt­schafts­prü­fers ist gesell­schaft­lich hoch ange­se­hen, die Arbeit ist anspruchs­voll und abwechs­lungs­reich. Den­noch ist die Gewin­nung von qua­li­fi­zier­tem und ver­ant­wor­tungs­be­wuss­tem Nach­wuchs nicht zuletzt vor dem Hin­ter­grund der demo­gra­phi­schen Ent­wick­lung keine ein­fa­che Auf­gabe. Beson­ders wich­tig ist daher die För­de­rung des Berufs­nach­wuch­ses, hierzu wird auch eine über­fäl­lige Reform des Wirt­schafts­prü­fer­exa­mens ihren Bei­trag leis­ten müs­sen.

Die Her­aus­for­de­run­gen durch die Digi­ta­li­sie­rung von Geschäft­s­pro­zes­sen auch in mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men wer­den nach mei­ner Über­zeu­gung zu einer Ver­än­de­rung der Prü­fungs­me­tho­do­lo­gie füh­ren, aber auch Bera­tung­s­chan­cen eröff­nen, die wir nut­zen müs­sen und wol­len. Die mit­tel­stän­di­schen Ver­t­re­ter unse­res Berufs­stands auf diese Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen vor­zu­be­rei­ten, gehört mei­nes Erach­tens zu den drän­gen­den The­men der nächs­ten Jahre.

Wofür beab­sich­ti­gen Sie sich als Bei­rats­mit­g­lied der WPK beson­ders ein­zu­set­zen?

Ich möchte mich aktiv ein­set­zen für

  • eine ver­trau­ens­volle Zusam­men­ar­beit in der WPK,
  • eine aus­ge­wo­gene Berück­sich­ti­gung der in Tei­len unter­schied­li­chen Inter­es­sen klei­ner, mit­tel­stän­di­scher und gro­ßer WP-Gesell­schaf­ten,
  • die Beant­wor­tung der aktu­ell drän­gen­den Fra­gen des Berufs­stan­des, zu denen ins­be­son­dere die Nach­wuchs­ge­win­nung und die Digi­ta­li­sie­rung gehö­ren,
  • eine nach­hal­tige Qua­li­täts­si­che­rung als Basis für ein wei­ter­hin hohes Anse­hen unse­res Berufs­stan­des,
  • das Ziel, dass der Beruf des Wirt­schafts­prü­fers auch in Zukunft ein für den qua­li­fi­zier­ten und ver­ant­wor­tungs­be­rei­ten Nach­wuchs attrak­ti­ver freier Beruf bleibt.


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