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Arbeitnehmerentsendungen

Mittelständische Unternehmen beschränken sich seit geraumer Zeit nicht mehr auf heimische Absatzmärkte. Globales Agieren sowohl im Vertrieb als auch in der Produktion ist längst Alltag. Was für die Unternehmen gilt, wird im gleichen Maße von den Mitarbeitern gelebt. Dabei geht die Globalisierung der Wirtschaft mit der Globalisierung der Art der Einsätze einher. Entsendungen von Arbeitnehmern des deutschen Mutterhauses an ausländische Töchter, um dort z.B. Vertriebsstrukturen aufzubauen oder Produktionsstätten einzurichten erfolgen ebenso wie der Austausch Mitarbeiter einer ausländischen Betriebsstätte, die befristet im Inland tätig werden. Sog. Commuter eilen von einem zum anderen Projekt - rund um den Globus. Daneben werden Mehrstaatentätige für denselben Arbeitgeber nicht nur in einem sondern gleich in mehreren Ländern beschäftigt und auch Geschäftsführer leiten Unternehmen mitunter in mehreren ausländischen Staaten gleichzeitig.

Neben den bereits umfassenden innerbetrieblichen und persönlichen Vorbereitungen für eine solche Entsendung fallen zahlreiche Formalitäten an, von der arbeitsvertraglichen Gestaltung über aufenthalts- und ausländerrechtliche Fragestellungen bis hin zur Klärung der Steuer- und Sozialversicherungspflicht.

Da regelmäßig sowohl der Wohnsitzstaat des Mitarbeiters als auch der Staat, in dem der temporäre Einsatz erfolgt, involviert sind, gestalten sich Regelungen oftmals schwierig, wenn nicht gar ohne einen Berater mit umfassendem Know-how unmöglich. Vor allem im Steuer- und Sozialversicherungsrecht gilt es, Doppelbelastungen durch die mehrfache Steuer- bzw. Sozialversicherungspflicht in den jeweils beteiligten Staaten zu vermeiden.

Doch nicht nur arbeitnehmer- sondern auch unternehmensseitig sind globale Mitarbeitereinsätze und das internationale Projektgeschäft mit zahlreichen Fallstricken behaftet. Entscheidungen über die Struktur des ausländischen Engagements als Betriebsstätte oder als Tochtergesellschaft sind zu treffen. Eventuelle Quellensteuerbelastungen sind zu vermeiden bzw. zu reduzieren und es ist zu beurteilen, ob angemessene Verrechnungspreise zugrunde liegen. Last but not least dürfen auch umsatzsteuerliche Risiken nicht ignoriert werden.

Unsere interdisziplinär arbeitenden Teams im Bereich Global Mobility klären für Sie und Ihre Mitarbeiter aller arbeitsrechtlich, versicherungsrechtlich und steuerlichen Fragen und erarbeiten mit Ihnen Vereinbarungen, die sowohl Ihren Interessen als Arbeitgeber als auch den Mitarbeitern gerecht werden. Schließlich soll die Entsendung nicht an Formalitäten scheitern, sondern zu einem Gewinn sowohl für das Unternehmen als auch für den Mitarbeiter werden!

Das ausländische Recht betreffende Fragestellungen klären wir reibungslos und unbürokratisch mit unseren Partnern aus dem Nexia-Netzwerk ab - einer Plattform an Spezialisten, die sich persönlich kennen und schnell, flexibel, effizient und pragmatisch zusammenarbeiten.