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Polen: Einführung eines Split Payment Systems

Zum 1.7.2018 sind in Po­len die Re­ge­lun­gen über das Sys­tem ge­spal­te­ner Zah­lun­gen (sog. Split Pay­ment) für Mehr­wert­steu­er­zah­lun­gen zwi­schen Un­ter­neh­mer in Kraft ge­tre­ten.

Bei Nut­zung die­ses Sys­tems wird die Vergütung für Wa­ren oder Dienst­leis­tun­gen in Höhe des Netto-Be­trags auf das Bank­konto des leis­ten­den Un­ter­neh­mers über­wie­sen. Der Mehr­wert­steu­er­be­trag wird hin­ge­gen einem Son­der­konto (sog. MWSt-Konto) des leis­ten­den Un­ter­neh­mers gut­ge­schrie­ben, auf wel­ches er nur be­schränk­ten Zu­gang hat.

Die An­wen­dung des Split Pay­ment Sys­tems er­folgt zwar grundsätz­lich frei­wil­lig. Al­ler­dings liegt die Ent­schei­dung über die An­wen­dung al­lein beim Leis­tungs­empfänger.

Für den leis­ten­den Un­ter­neh­mer führen die ge­spal­te­nen Zah­lun­gen dazu, dass er we­ni­ger li­quide Mit­tel für seine Wirt­schaftstätig­keit zur Verfügung ste­hen hat. Der pol­ni­sche Ge­setz­ge­ber will dies zu­min­dest teil­weise durch ge­setz­lich vor­ge­se­hene Vor­teile kom­pen­sie­ren, wie z. B. eine schnel­lere Er­stat­tung der Mehr­wert­steuer.

Hinweis

Un­ter­neh­mer, die in Po­len mehr­wert­steu­er­pflich­tige Leis­tun­gen er­brin­gen, soll­ten ana­ly­sie­ren, wie sich die et­waige An­wen­dung des Split Pay­ment Sys­tems auf ihre Wirt­schaftstätig­keit aus­wirkt. Fra­gen hierzu klären wir gerne in Ko­ope­ra­tion mit den Be­ra­tern  aus un­se­rem Ne­xia-Netz­werk.

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