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Studie Finanzierung im Mittelstand 2012

Mittelstand verbessert trotz Finanzkrise sein Verhältnis zur Hausbank Studie der Wolff & Häcker Finanzconsulting AG und Ebner Stolz Mönning Bachem Unternehmensberatung GmbH befasst sich mit Mittelstandsfinanzierung

Stutt­gart, 24.10.2012 Die Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen Wolff & Häcker Finanz­con­sul­ting AG (whf) und Ebner Stolz Mön­ning Bachem Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH unter­such­ten in einer gemein­sa­men Stu­die das Finan­zie­rungs­ver­hal­ten mit­tel­stän­di­scher Unter­neh­men. Dafür wur­den im Som­mer 2012 über 1.800 Geschäfts­füh­rer und Vor­stände mit­tel­stän­di­scher Unter­neh­men in Baden Würt­tem­berg befragt. Viele mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men sehen die Euro-Krise zwar als schwer­wie­gen­des Pro­b­lem an, möch­ten ihre Finan­zie­rungs­st­ra­te­gien aber nicht grund­sätz­lich revi­die­ren. Zwar könn­ten sich die Anfor­de­run­gen für die Finan­zie­rung mit­tel­stän­di­scher Unter­neh­men auf­grund der besch­los­se­nen Refor­men im Zuge der Basel III-Richt­li­nien in Zukunft deut­lich schwie­ri­ger gestal­ten, den­noch geben 66% der befrag­ten Unter­neh­mer das Bank­dar­le­hen als von ihnen prä­fe­rier­tes Finan­zie­rungs­in­stru­ment an. Gesell­schaf­ter­dar­le­hen (58%) oder Lea­sing/Fac­to­ring-Finan­zie­run­gen (53%) wer­den als wei­tere Alter­na­ti­ven genannt. Ohne­hin haben die meis­ten Befrag­ten ein ver­trau­ens­vol­les Ver­hält­nis zu ihrer Haus­bank ­ laut Anga­ben der Geschäfts­füh­rer hat sich dies in der Finanz­krise ten­den­zi­ell sogar ver­bes­sert. Grund­sätz­lich hat­ten die meis­ten mit­tel­stän­disch gepräg­ten Unter­neh­men in Baden Würt­tem­berg (73%) in den letz­ten bei­den Jah­ren keine Pro­b­leme bei der Kapi­tal­be­schaf­fung und möch­ten bei bewähr­ten Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten blei­ben. Daher leh­nen die meis­ten der befrag­ten Unter­neh­men externe Eigen­ka­pi­tal­ge­ber zur Finan­zie­rung ab. Sie befür­wor­ten statt­des­sen das Instru­ment der Innen­fi­nan­zie­rung, also die Ein­be­zie­hung ver­gan­ge­ner Gewinne im Unter­neh­men. ,,Es ist erstaun­lich, dass eine Auf­nahme exter­ner Eigen­ka­pi­tal­ge­ber von vie­len mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men nicht in Erwä­gung gezo­gen wird", so Prof. Dr. Hen­drik Wolff, Vor­stand von whf, bei der Vor­stel­lung der Stu­die am 24. Oktober in Stutt­gart. Die Gründe hier­für lie­gen in den oft­mals gerin­gen Kennt­nis­sen von mög­li­chen Finan­zie­rungsal­ter­na­ti­ven. So gaben 60% der befrag­ten Unter­neh­mer an, sich bei Genuss­schei­nen nicht aus­rei­chend infor­miert zu füh­len. Auch die Mög­lich­keit, eine 2 Unter­neh­mens­an­leihe zu bege­ben, ist vie­len der Befrag­ten nicht bekannt. 53 % der Unter­neh­mer füh­len sich beim Thema Anleihe sch­lecht infor­miert und nur etwa jeder Sechste (16%) könnte sich die Bege­bung einer Mit­tel­stands­an­leihe vor­s­tel­len. ,,Externe Kapi­tal­ge­ber genie­ßen in den Augen des Mit­tel­stands wei­ter­hin kein gro­ßes Anse­hen. Unsere Stu­die zeigt deut­lich, dass mit einem Enga­ge­ment von stra­te­gi­schen Inves­to­ren oder Busi­ness Angels oft­mals der Ver­lust von Stimm­rech­ten oder hohe Ren­di­te­for­de­run­gen in Ver­bin­dung gebracht wer­den. Auch die Mög­lich­keit, Sta­ke­hol­der in die Finan­zie­rung des eige­nen Unter­neh­mens mit­ein­zu­be­zie­hen wird von der gro­ßen Mehr­heit der Stu­di­en­teil­neh­mer (90%) abge­lehnt. Die Chan­cen einer sol­chen Zusam­men­ar­beit wer­den wei­test­ge­hend igno­riert", resü­miert Michael Euch­ner, Geschäfts­füh­rer der Ebner Stolz Mön­ning Bachem Unter­neh­mens­be­ra­tung. ,,Inso­fern besteht hier zwi­schen Mit­tel­stand und Kapi­tal­markt ein gro­ßes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­b­lem. Die Unter­neh­men infor­mie­ren sich zu wenig über alter­na­tive Finan­zie­rungs­kon­zepte und der Kapi­tal­markt geht bis­her nicht aus­rei­chend auf den Mit­tel­stand zu", so Euch­ner wei­ter. In einem wei­te­ren Teil der Stu­die wur­den die betei­lig­ten Unter­neh­men gefragt, was sie von der Mög­lich­keit hal­ten, Mit­ar­bei­ter am Kapi­tal des Unter­neh­mens zu betei­li­gen ­ gerade in Zei­ten des demo­gra­fi­schen Wan­dels eine wich­tige Mög­lich­keit der Mit­ar­bei­ter­ge­win­nung und -bin­dung. Immer­hin 16 % der Befrag­ten haben bereits Modelle der Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung, wei­tere 10 % pla­nen deren Ein­füh­rung. Haupt­grund hier­für sind die bes­sere Iden­ti­fi­ka­tion mit dem Unter­neh­men (70 %) sowie die erhöhte Mit­ar­bei­ter­bin­dung (53 %). ,,Auch wenn sich viele der rea­li­sier­ten Pro­gramme auf die Füh­rungs­kräfte kon­zen­trie­ren, ist doch eine Offen­heit in Tei­len des Mit­tel­stands zu erken­nen, Mit­ar­bei­ter am Unter­neh­men zu betei­li­gen", so whf-Vor­stand Dr. Mirko Häcker. Gern sen­den wir Ihnen die kom­p­lette Stu­die zu. Bitte tei­len Sie uns die­sen Wunsch kurz mit.
Ansp­rech­part­ner:
Prof. Dr. Hen­drik Wolff, Wolff & Häcker Finanz­con­sul­ting AG, Tel. 0711/451037-12, Fax 0711/451037-20, Hen­drik.Wolf­f@whf-ag.de,
Michael Euch­ner, Ebner Stolz Mön­ning Bachem Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH, Tel. 0711/2049-1268, Fax 0711/2049-1345, Michael.Euch­ner@eb­ner­stolz.de, www.ebner­stolz.de
Zu den Ver­fas­sern der Stu­die:
Wolff & Häcker Finanz­con­sul­ting AG (whf): Die Wolff & Häcker Finanz­con­sul­ting AG mit Sitz in Ost­fil­dern bei Stutt­gart berät Unter­neh­men rund um Finanz- und Finanz­markt­the­men. Neben der Bera­tung im Bereich Inves­tor Rela­ti­ons bil­det die Beg­lei­tung von mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men bei Fra­gen der Finan­zie­rung und der Unter­neh­mens­nach­folge einen Schwer­punkt. Seit Grün­dung von whf im Jahr 1999 haben die Vor­stände Dr. Mirko Häcker und Prof. Dr. Hen­drik Wolff mit ihrem Team mehr als 100 mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men und Unter­neh­mer­fa­mi­lien in die­sen Fra­gen bera­ten.
Ebner Stolz Mön­ning Bachem Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH: Die Ebner Stolz Mön­ning Bachem Unter­neh­mens­be­ra­tung GmbH ist ein auf finanz und leis­tungs­wirt­schaft­li­che Fra­gen spe­zia­li­sier­tes Bera­tungs­haus in der Ebner Stolz Mön­ning Bachem Gruppe. Über 70 Mit­ar­bei­ter in inter­dis­zi­p­li­när besetz­ten Teams ste­hen an den Stand­or­ten Stutt­gart, Ham­burg, Frank­furt und Köln für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men zur Ver­fü­gung. Dabei umfasst das Leis­tungs­spek­trum die Beg­lei­tung von mit­tel­stän­di­schen Trans­ak­tio­nen (z. B. Nach­fol­ge­lö­sun­gen, Mana­ge­ment-Buy-Outs, etc.) sowie die Unter­stüt­zung bei Finan­zie­rung­s­pro­zes­sen in allen Unter­neh­mens­pha­sen.


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