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Nebulös: Verwaltungskosten als Bestandteil der Herstellungskosten?

Mit dem Bilanz­rechts­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz (BilMoG) wurde die Wert­un­ter­g­renze der Her­stel­lungs­kos­ten für nach dem 31.12.2009 begin­nende Wirt­schafts­jahre für han­dels­recht­li­che Zwe­cke neu defi­niert. Damit wurde bezweckt, die Vor­schrift inter­na­tio­na­len Stan­dards anzu­näh­ern und es sollte ein Gleich­klang der Bewer­tung in der Han­dels- und Steu­er­bi­lanz erreicht wer­den. Des­halb sind gemäß BilMoG neben den Her­stel­lung­s­ein­zel­kos­ten zwin­gend auch die durch die Fer­ti­gung ver­an­lass­ten Gemein­kos­ten,  also Mate­rial-  und Fer­ti­gungs­ge­mein­kos­ten sowie der Wer­te­ver­zehr des Anla­ge­ver­mö­gens, zu berück­sich­ti­gen. Ange­mes­sene Teile der all­ge­mei­nen Ver­wal­tungs­kos­ten sind infolge eines Wahl­rechts wie bis­her nicht zwin­gend Bestand­teil der Wert­un­ter­g­renze der Her­stel­lungs­kos­ten. Mit Blick auf die bis­he­rige, in den Ein­kom­men­steu­er­richt­li­nien 2008 geäu­ßerte Auf­fas­sung der 

Finanz­ver­wal­tung  war  da­mit  der  Gleichlauf  zwi­schen  Han­dels­bi­lanz und Steu­er­bi­lanz erreicht.

 

Lesen Sie bitte im Anhang wei­ter... 



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