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Presse

Nachweiserleichterungen bei Spenden an Hochwassergeschädigte

In den vom Hoch­was­ser betrof­fe­nen Bun­des­län­dern kehrt all­mäh­lich wie­der Nor­ma­li­tät ein, was die Fluss­läufe und Seen­land­schaf­ten betrifft. Für von den Was­ser­mas­sen heim­ge­suchte Anwoh­ner dürfte eine Rück­kehr in den gewohn­ten All­tag noch län­gere Zeit auf sich war­ten las­sen. Wie zu befürch­ten war, tre­ten nun die enor­men Schä­den an den Tag, die unkon­trol­liert flie­ßen­des Was­ser anrich­ten kann.

Um die Kos­ten der Aufräum- und Wie­der­her­stel­lungs­maß­nah­men zu finan­zie­ren, rufen zahl­rei­che gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­tio­nen zu Spen­den auf. Wer sich bereit erklärt, Hoch­was­ser­ge­schä­d­igte finan­zi­ell zu unter­stüt­zen, kann dadurch aber auch seine Steu­er­last sen­ken, denn Spen­den kön­nen in gewis­sem Rah­men steu­er­lich gel­tend gemacht wer­den. „Grund­sätz­lich ist dabei bei einem Spen­den­be­trag über 200 Euro ein Zuwen­dungs­nach­weis nach amt­lich vor­ge­schrie­be­nem Vor­druck erfor­der­lich. Bei Spen­den bis zu einem Betrag von 200 Euro an staat­li­che Stel­len oder staat­lich aner­kannte Orga­ni­sa­tio­nen genügt hin­ge­gen der Bar­ein­zah­lungs­be­leg oder die Buchungs­be­stä­ti­gung eines Kre­di­t­in­sti­tuts“, erläu­tert Rechts­an­walt und Steu­er­be­ra­ter Dr. Jörg Sauer von Ebner Stolz Mön­ning Bachem in Stutt­gart.

Diese Ver­ein­fa­chungs­re­ge­lung soll laut Anga­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums auf sei­ner Inter­net­seite im Falle von Spen­den an Hoch­was­ser­ge­schä­d­igte betrag­s­un­ab­hän­gig gel­ten. „Eine offi­zi­elle Ver­laut­ba­rung mit­tels eines Sch­rei­bens des Minis­te­ri­ums, wie dies in der Ver­gan­gen­heit in ande­ren Fäl­len von Natur­ka­tastro­phen gesche­hen ist, steht zwar noch aus, wir rech­nen aller­dings damit, dass dies dem­nächst nach­ge­holt wird“, so Dr. Sauer.

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